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Literaturtipp

Februar 2010

Ein intrigantes Urlaubsvergnügen.

„Sommer mit Emma“: der neue Roman des Autorinnenduos Martina Borger und Maria Elisabeth Straub.

Von Lisa Hübscher

Es soll ihr letzter richtiger Familienurlaub werden, noch einmal so richtig schön. Insbesondere hofft Luisa, während der zwei Wochen, in denen sie auf einem Hausboot durch England schippern wollen, ihrer Ehe mit Daniel wieder auf die Sprünge helfen zu können. Doch so ein Hausboot ist arg eng für zwei Erwachsene, die eine problematische Noch-Beziehung führen, einen Sohn, der sowieso viel lieber mit seinem Freund nach Frankreich wollte, einer Tochter, die lieber schreibt als redet, vor allem aber mit Emma, Daniels unehelicher Tochter aus einer längst verjährten Affäre. Diese Emma, so schön sie ist und so toll und aufregend und nett sie im ersten Moment wirkt, wird ein rätselhaft intri­gantes Biest, sobald sie ihren Willen nicht bekommt und nicht mehr im Mittelpunkt steht. Doch wie lange kann man eine kleine Gruppe auf engstem Raum manipulieren, ohne dass es zum Eklat kommt? Jedenfalls nicht so lange, wie ein Urlaub dauert …

Eine scheinbar ganz normale, einigerma­ßen harmonische Familie, zwar mit kleinen Problem­chen, aber doch gewillt, alles wieder ins Lot zu bringen. Und dann wird der Sommer mit Emma zu einem Spießrutenlauf für alle, außer für Emma, denn sie ist der Spieß. Ein aufwüh­lendes Buch, das einen richtig mitnimmt. Lektüre wird dringend empfohlen.

 

Martina Borger, Maria Elisabeth Straub: „Sommer mit Emma“, 402 Seiten, Diogenes Verlag 2009, 21, 95 €, 9783257067132

Januar 2010

Kurzweilig und gut

Von Tobias Sprenger (BU08a)

Bill Brysons Sachbuch „Eine kurze Geschichte von fast allem“ beschäftigt sich, wie der Titel schon vermuten lässt, ein wenig mit allem. Dies aber gelingt ihm so unvergleichli­ch witzig und geistreich, dass wirklich kein Auge trocken bleibt. Erzählt wird eine schier unglaubliche Geschichte, angefangen von dem Ursprung unseres Universums bis hin zu seinem vermutli­chen Ende. Dabei jongliert der Autor mit unvorstellbaren Zahlen, mit noch unvorstellbareren Ereignissen, würzt diese mit Anekdoten über urkomische und, man möchte manchmal mei­nen, lebensuntaugliche Wissenschaftler der verschiedensten Cou­leurs, schildert deren nur allzu menschliche Probleme und Leidenswege und erläu­tert ihre grandiosen wissenschaftli­chen Erkenntnisse, die seither unseren Lebensalltag bestimmen.

Dieses Sachbuch ist wirklich das einzige, das mir bekannt ist, dessen unerhörter Infor­mati­onsgehalt noch durch den Witz und die Originalität seines Autors übertroffen wird.

Bill Bryson: Eine kurze Geschichte von fast allem, übersetzt aus dem Engli­schen von Se­bas­tian Vogel, Goldmann Verlag 2006, 600 Seiten, 39,95 €, ISBN 978-3442311

Dezember 2009

Das Ende einer Ära.

Mit dem Buch „Der Jukebox-Mann“ ist Ake Edwardson eine wunderbar nostalgische Geschichte gelungen.

Von Stefanie Hausmanns (BU08b)

Es ist das goldene Zeitalter der fünfziger Jahre. Johnny Bergmann, Mitte 30, ist Schwede, tro­ckener Alkoholiker und Jukeboxaufsteller. Er kennt jeden Elvis-Song auswendig. In jedem Café im Umkreis steht eine seiner kostbaren Jukeboxen. Auf seinen regelmäßigen Touren re­pariert er sie und wechselt die Platten aus. Die Jukebox steht in seinen Augen für ein bejahen­des Lebensge­fühl, für Rock’n’Roll, sie bringt Menschen zusammen. Bis die sechziger Jahre ihm zu schaffen machen. Plötzlich sitzen die Leute zu Hause mit ihren Plattenspielern und stopfen fabrikferti­gen Kuchen in sich hinein. Nun ist es an Johnny, sich zu entscheiden: Re­sig­nieren oder nach vorne schauen? Ihm wird nur mit Mühe bewusst, dass sich die Zeiten ge­än­dert haben. Aber schließlich gibt es da noch die allein erziehende Elisabeth und ihren Sohn Lennard, den er sehr gern hat. Und dann ist da ja noch sein großer Traum von Amerika.

Es herrscht eine wehmütig-melancholische Atmosphäre in dieser Geschichte, die einen in eine Zeit ent­führt, wo alles viel einfacher und schöner erschien. Man schlägt das Buch auf, und mit einem Mal sitzt man in einem altmodischem Café, schaut Johnny bei der Arbeit zu und er­fährt, wie es war, als die Nachricht von Kennedys Tod das Land erreichte.

Dieser Roman ist einfach wunderschön und bereitet sehr viel Lesefreude. Ein Muss für alle mit Hang zur Nostalgie und Liebe zur Musik.

Ake Edwardson: „Der Jukebox-Mann“, aus dem Schwedischen von Angelika Kutsch, List-Verlag 2006, 8,95 €, 400 Seiten, ISBN: 978-3-548-60617-0

 

November 2009

Eine verbotene Liebe zur Mutter und Intrigen des Hofpersonals gegen den Infanten von Spanien

 

Don Carlos – Infant von Spanien Zum 250. Geburtstag des Dichters Friedrich von Schiller

Von Lisa Stiers (BU09a)

Carlos, der unglücklich in seine Stiefmutter verliebt ist, fühlt sich auf Befehl des Königs vom Hof beobach­tet und kann sich nur seinem besten Freund Posa, einem Freiheitskämpfer, anvertrauen. Dieser arrangiert ein Treffen für ihn mit der Königin, jedoch nur mit dem Hintergedanken, Carlos für seine Freiheitspläne zu ge­winnen. Neben Carlos’ persönlichen Problemen intrigieren nun auch noch drei Höflinge gegen den Thron­folger. Einerseits aus Angst, dass er gefährlich wird, wenn er an die Macht gelangt, und andererseits aus zu­rückgewiesener Liebe. Dadurch, dass die drei Höflinge von der Liebe zur Stiefmutter erfahren, haben sie sich eine besondere Intrige ausgedacht, die, mit Hilfe von anderen Verwechslungen und Carlos’ emotionalen Ausbrüchen, zu einem traurigen Ende für Carlos, aber auch für Posa führt.

Mit „Don Carlos – Infant von Spanien“ griff Friedrich von Schiller abermals auf historische Figuren zurück, wobei seine Charaktere nicht mehr viel mit den historischen Vorbildern zu tun haben. Posa dagegen ist eine der wenigen Figuren, die sich Schiller selber ausgedacht hat. Anhand seiner Charaktere erkennt man deutli­che Züge des Epochenübergangs vom Sturm und Drang zur Klassik. So veränderte er den wirklichen Don Carlos zu ei­nem sehr emotionalen Menschen, der ständig seine Meinung ändert und irrational handelt, wo­durch Carlos zum Vertreter des Sturm und Drangs wird.

Durch die angewendete Sprache ist die Lektüre nicht für jeden auf Anhieb zu verstehen, sodass man manche Wörter nachschlagen oder auch einige Dialoge zweimal lesen muss, um alles zu verstehen. Doch ansonsten ist „Don Carlos – Infant von Spanien“ eine interessante Lektüre zum Lesen, da einige Geschehnisse nicht unbe­dingt zu erahnen sind.

Friedrich von Schiller: „Don Carlos – Infant von Spanien, ein dramatisches Gedicht“, Hamburger Lesehefte Verlag, 2005, 208 Seiten, 2,50 €, ISBN: 978-3-87291-079-5

Oktober 2009

Leben im falsch montierten Chemieklo

 

Rayk Wieland gelungener Erstling „Ich schlage vor, dass wir uns küssen“

 

Von Michelle Jelting (BU08a)

 

Eines Tages findet Herr W. eine Einladung zu einer Podiumsdiskussion in seiner Post, bei der er über seine Erlebnisse als Untergrunddichter in der DDR erzählen soll. Leider kann er sich beim besten Willen nicht erinnern, jemals als Untergrunddichter in dem von ihm längst vergessenen Arbeiter- und Bauernstaat tätig gewesen zu sein. Bei der Einsicht in seine Stasiakte stellt er dann fest, dass damals sämtliche seiner Gedichte, die er seiner Jugendliebe gewidmet hatte, genauestens analysiert wurden und dass er als Staatsfeind unter strenger Überwachung stand.

 

Rayk Wieland hat mit seinem Romandebüt „Ich schlage vor, dass wie uns küssen“ ein autobiographisch geprägtes, dabei aber ganz unnostalgisches, unsentimentales Buch über die DDR, die „1989 wie ein falsch montiertes Chemieklo zusammenklappte“, geschrieben. Die Geschichte, die eine wunderbare Abwechslung zu den aktuellen Lektüren über die DDR bietet, kommt mit herrlicher Leichtigkeit daher. Die Anmerkungen eines Stasi-Oberleutnants zu Herrn W.’s Liebesbriefen und Gedichten sind keine Erfindung des Autors, aber in ihrer Dämlichkeit von geradezu bizarrer Komik. So notiert er zum Beispiel zu Shakespeares Sonett 66, das er für ein Gedicht Herrn W.s hält: „Defätistische Tendenzen / evtl. suizidale Phantasien / Feststellung evtl. nekrophiler Neigungen (…) plumpe Demagogie (…) Verhöhnung der Errungenschaften des Soz., unter Verwendung stereotyp. Parolen des Klassenfeinds (…) Sämtliche feindl. Negativtendenzen eindeutig auf den Punkt gebracht; wiederholt konkret geäußerte Absicht eines Republikfluchttatbestands.“

 

Ein absolut witziges Buch und ein höchst kurzweiliges Lesevergnügen.

 

Rayk Wieland: „Ich schlage vor, dass wir uns küssen“, Roman, Kunstmann Verlag, 2009, gebunden, 208 Seiten, 17,90 €, ISBN: 978-3-88897-553-0

September 2009

Rotzfrech und unverschämt lustig

 

Manuela Golz: Gemeinsam sind wir unausstehlich

 

Von Kathrin Joosten (BU07b)

 

Westberlin Anfang der 80er Jahre. Monika ist fast 16 Jahre alt und will in ein paar Jahren ihr Abitur machen. Ihre Eltern sind die geborenen Spießer mit Klappsofa und Schrankwand inklusive. Auch „Mäuseschwänzchen“, ihre beste Freundin, träumt davon, nach dem Abitur Hausmütterchen zu werden. Ganz anders Monika! Ab und zu besucht sie ihren Bruder, der in Westdeutschland in einer Landkommune lebt, wo alles ganz anders ist. Da darf man als Frau auch mal männlich sein, der Weihnachtsbaum steht nicht in der Stube, sondern echt öko vor dem Haus, Polizisten haben keinen Zutritt und der Kaffee ist keine Ausbeuterbrühe, sondern wird fair gehandelt. Wieder zu Hause, geht Monika ihren Eltern mit allerlei Gedanken gehörig auf die Nerven. Mama soll sich mal überle­gen, wie sehr sie mit ihrem Haarspray zur Vergrößerung des Ozonlochs beiträgt, und die Monoga­mie gehört auch abgeschafft. Denn Monika kann sich nicht zwischen dem Berliner Bankersohn Ludger und Tom aus der Landkommune entscheiden: Beide haben nämlich ihre Vor- und Nachteile.

 

„Gemeinsam sind wir unausstehlich“ von Manuela Golz ist ein Buch mit enormem Lachfaktor. Auch wer den Vorgängerroman „Ferien bei den Hottentotten“ nicht kennt, kommt voll auf seine Kosten. Ein herrlicher Schmöker, der einen in die Zeit der bunten Klamotten und Schlaghosen ent­führt.

 

Manuela Golz: Gemeinsam sind wir unausstehlich. Ullstein Taschenbuch 2009, 312 Seiten, 8,95 €, ISBN 978-3-548-28108-7

August 2009

Fairytale gone bad

 

John Connolly erzählt in seinem märchenhaften „Buch der verlorenen Dinge“ über die Ge­fahren des Erwachsenwerdens

 

Von Maike Kürten (BU08a)

 

Der zwölfjährige David hat durch eine schwere Krankheit seine Mutter verloren, die ihm immer ge­zeigt hatte, wie schön die Welt der Ge­schichten ist. Da aber die Erinnerungen an sie untrennbar mit dem Lesen verbunden sind, liest David auch nach Mutters Tod viele der Bücher, die ihr gehört ha­ben. Irgend­wann kann er hören, wie sie nach ihm rufen, und damit fängt der ganze Ärger an. Als er eines Nachts auch noch die Stimme seiner Mut­ter hört, geht er hinaus in den Garten und landet ur­plötzlich in einer ganz anderen Welt: in der Welt des krummen Mannes. Um wieder nach Hause zu gelangen, muss David sich nun auf den Weg zum Schloss des Königs machen, denn der hat ein ge­wisses Buch: das Buch der verlorenen Dinge. Mit dem hofft David wieder nach Hause zu kommen.

 

Die Zeit, die David in jener Welt verbringt, ist die aufregendste und lehrreichste sei­nes Lebens. Sein Weg führt ihn durch viele Gefahren, und er trifft zahlreiche Gestalten, die man aus Märchen kennt. „Das Buch der verlorenen Dinge“ schildert eine schauderhaft-fantastische Reise ins Erwachsenwer­den: In der Gewaltsamkeit und Derbheit seiner Schilderungen für Kinder eher weniger geeignet, ist es so etwas wie ein Märchen für Erwachsene über Liebe und Verrat, Eifersucht und Mut, und es ist einfach toll, Sagen, Märchen und Legenden wieder zu begegnen, die man ganz anders in Erinne­rung hatte.

 

John Connolly: „Das Buch der verlorenen Dinge“, Roman, List 2008, gebunden. 336 Seiten, 16,90 €, ISBN 9783471300053

Juli 2009

Eine falsche Wahrheit?

Adam Davies’  "Goodbye Lemon"

Von Lisa Hübscher (BU08a)

Als Jack fünf Jahre alt war, ist sein kleiner Bruder Dexter, genannt Lemon, im See ertrunken. Danach war für ihn nichts mehr wie zuvor. Niemand in der Familie redete seither mehr über Dexter, es war, als hätte es ihn nie gege¬ben. Auch Jacks Erinnerungen verblassen allmählich. Gleich nach der Schulzeit zieht er von zu Hause fort und kehrt  fünfzehn Jahre lang nicht zurück: Keinerlei Kontakt zu seinem Vater, nur sehr sporadi¬schen zu seiner Mutter. Er versucht, alles hinter sich zu lassen, doch es gelingt ihm nie. Als Jacks Vater einen Schlaganfall erleidet, überredet ihn seine Lebensgefährtin Hahva, nach langen Jahren endlich wieder seine Familie zu besuchen. Widerwillig fügt er sich ihrem Wunsch. Die schmerzliche Aufarbeitung seiner Vergan¬genheit bringt wichtige Ereignisse ans Tageslicht. Und plötzlich ist gar nichts mehr so sicher, wie es aus der Sicht des Fünfjährigen scheinbar einmal gewesen war ...

Adam Davies erzählt in „Goodbye Lemon“ eine im Grunde tragische Geschichte.
Aber durch die wunderbar leichte Art des Autors zu schreiben wirkt sie nicht bedrückend, ja, ihr schwarzer Humor macht sie zu einer sehr unterhaltsamen Lektüre. „Goodbye Lemon“ ist eine sehr realitätsnahe und zugleich unglaublich schöne Erzählung ohne die kitschigen oder klischeehaften Züge gewisser Familien- oder Liebesromane. Und doch ist sie beides, Familien- und Liebesroman, wenn auch auf ganz eigene Art und Weise: ein Roman über eine schwere Vergangenheit und eine hoffentlich glücklichere Zukunft - und über das Verzeihen. 
Ein sehr lesenswertes Buch, das man nur wärmstens weiterempfehlen kann!


Adam Davies: Goodbye Lemon, Diogenes Verlag, Roman, 2008, 352 Seiten,
21,90 Euro, ISBN: 9783257861761

Juni 2009

Hilflose Liebe zum skurrilen Vater

Erling Jepsens neuer Roman

"Die Kunst, im Chor zu weinen"

Von Maike Kürten (BU08a)

Der elfjährige Allan ist Sohn des örtlichen Milchmannes. Zusammen mit seinem Vater besucht er sämtliche Beerdigungen des Ortes, denn Vater hält Grabreden, die Allan mit seinem traurigen Blick wirkungsvoll unterstützt. So bringen sie gemeinsam die Anwesenden zum Weinen, und viele Trauergäste sind so gerührt von den beiden, dass sie daraufhin im Kaufladen der Familie einkaufen. Dann ist da aber noch die Sache mit Sanne, Allans Schwester, die nicht mehr zusammen mit ihrem Vater auf dem Sofa schlafen will. Was der Vater mit Sanne tut, versteht Allan nicht, er merkt nur, dass es dem Ansehen seines Vaters schaden würde, wenn dieses Geheimnis an die Öffentlichkeit gelangte. Vater ist nämlich erst vor kurzem in den Kirchenbeirat aufgenommen worden, und auch der Gemeinderat zeigt bereits Interesse an ihm. Um das Ansehen seines Vaters und der Familie zu stärken, stellt Allan eine Todesliste auf. Denn je eher Leute im Dorf sterben, desto früher kann sein Vater wieder eine seiner einträglichen Grabreden halten. Doch dann findet Allans Oma durch einen mysteriösen Brand den Tod, und Sanne wird in die Psychiatrie eingeliefert. Die familiäre Harmonie ist zerrüttet.  

Das aus der Perspektive Allans geschriebene Buch ist einfach und flüssig zu lesen. Oft schlägt man aber die Hände über den Kopf zusammen, weil man die Ansichten des Jungen in ihrer bodenlosen Naivität so bedrückend findet. Denn was sein Vater mit der Schwester abends auf dem Sofa macht, kann er ganz und gar nicht begreifen. Wenn er sieht, dass es seinem Vater schlecht geht, sagt er sogar zu Sanne, sie solle doch runter zu Vater aufs Sofa und ihn wieder fröhlich machen...

Eine wahrhaft abgründige Familiengeschichte, aber höchst lesenswert für alle Leser und Leserinnen, die eine anspruchsvolle und zugleich unkomplizierte Lektüre mögen.            

Erling Jepsen: „Die Kunst, im Chor zu weinen“, Roman, Suhrkamp Verlag 2008, kartoniert mit Klappenbroschur, 267 Seiten, 12,90 €, ISBN 9783518460306.


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