Inhalte der Lernfelder - Übersicht
Die Lernfelder fassen praxisorientierte Situationen der Ausbildung zusammen, die einzelnen Schwerpunktfächern zugeordnet werden. (Die Zuordnung finden Sie auf der vorstehenden Seite in der Navigationsleiste links.) Die Inhalte der Lernfelder sind teilweise fächerübergreifend ausgelegt, so dass die Fächer Gesellschaftslehre/Politik, Informationsverarbeitung und Fremdsprache (Englisch / Spanisch) zur Abrundung beitragen. Das Lernen in Lernfeldern wird in möglichst praxisnahen Berufssituationen organisiert. In diesen Lernsituationen finden die Auszubildenden die wesentlichen fachlichen Inhalte des Ausbildungsstoffes; ebenso bieten sie Möglichkeiten zur Erweiterung der methodischen und humanen Kompetenzen der Schülerinnen und Schülern.
Hier finden Sie die Inlte der einzelnen Lernfelder. Bitte wählen Sie per Mausklick aus.
1 Die eigene Berufsausbildung mitgestalten und sich unter Beachtung rechtlicher Rahmenbedingungen auf die Rolle als Arbeitnehmer vorbereiten
2 Informationen über die Produkte der Veranstalter und Vermittler beschaffen
4 Reisen ins westliche Mittelmeer vermitteln - Kreuzfahrten
5 Bücher in Tourismusbetrieben führen
6 Eigenes Handeln auf dem Reisemarkt an den Zielen und Grenzen der Wirtschaft ausrichten
8 Reisen ins östliche Mittelmeer vermitteln und veranstalten
9 Reisen und Kuraufenthalte in Deutschland vermitteln und veranstalten
10 Am Marketing-Management eines touristischen Anbieters mitwirken
11 Beim Jahresabschluss in Tourismusunternehmen mitwirken
12 Reisen in die Schweiz, nach Österreich und nach Skandinavien vermitteln und veranstalten
14 Den Einfluß der Wirtschaftspolitik in der Sozialen Marktwirtschaft beurteilen
15 Controllinginstrumente zur Überwachung und Steuerung einsetzen
Lernfeld 1
Die eigene Berufsausbildung mit gestalten und sich unter Beachtung rechtlicher Rahmenbedingungen auf die Rolle als Arbeitnehmer und Verbraucher vorbereiten
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler berücksichtigen den für das eigene Handeln und das Handeln im Ausbildungsbetrieb rechtlich relevanten Rahmen. Sie stellen die für die Berufsausbildung und den Schutz der Arbeitnehmer wesentlichen Regelungen dar. Sie nutzen die Möglichkeiten der Mitwirkung und Mitbestimmung, zeigen ein angemessenes Konfliktverhalten und bewerten das System der sozialen Sicherung.
Die Schülerinnen und Schüler erläutern Grundzüge des Privatrechts. Sie bearbeiten Zahlungsvorgänge bei Abschluss und Erfüllung von Verträgen und berücksichtigen die Möglichkeiten und Risiken der Kreditaufnahme.
Inhalte:
Ausbildungs- und Arbeitsverhältnis: Ausbildungsvertrag, Industrie- und Handelskammer, Berufsbildungsgesetz, Arbeitsvertrag
Gehalt
Sozialversicherung
Tarifautonomie, Tarifverhandlungen, Tarifverträge: Inhalt, Geltungsbereich
Jugendarbeitsschutz, Kündigungsschutz, Mutterschutz, Schwerbehindertengesetz
Rechte nach Betriebsverfassungsgesetz
Jugend- und Auszubildendenvertretung, Betriebsrat, Gewerkschaften, Arbeitsgericht
Rechtssubjekte und Rechtsobjekte
Rechtsgeschäfte am Beispiel des Kaufvertrages, mangelhafte Lieferung, Lieferungsverzug,
Zahlungsformen
Konsum- und Investitionskredite: Kreditarten und Kreditkosten; einfache Zinsrechnung
Vertragsfreiheit und ihre Grenzen: Nichtigkeit und Anfechtbarkeit
Lernfeld 2
Informationen über die Produkte der Veranstalter und Vermittler beschaffen
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler erfassen Motive, Rahmenbedingungen und Entwicklung des Reisens und beurteilen die Bedeutung des Tourismus für Wirtschaft, Völkerverständigung und Erhalt der Umwelt. Sie informieren über Leistungsanbieter und stützen sich dabei auf aktuelle deutsch- und fremdsprachige Informationsquellen. Sie nutzen geographische Hilfsmittel zur tourismusgerechten Beschreibung von typischen Reisezielen.
Sie beschreiben wichtige Reiseziele und Anreisewege mit Hilfe von Veranstalterangeboten und übertragen sie in Karten; sie suchen Verkehrsverbindungen heraus, berechnen Reisezeiten und empfehlen Reisezahlungsmittel. Sie entwickeln Kriterien zur selbständigen Erarbeitung von Zielgebieten.
Inhalte:
Reisemotive und Tourismusarten
Geschichte des Tourismus seit Thomas Cook
Rahmenbedingungen für die Tourismusentwicklung: Einkommen, Freizeit, Mobilität, moderne Verkehrsmittel und Kommunikationstechniken, offene Grenzen, Umwelt
Daten aus aktuellen Statistiken: Reiseintensität, Reiseziele, Reisedauer, Reiseorganisation, Reiseverkehrsmittel
Erscheinungsformen des Tourismus in wichtigen Reiseländern unter dem Aspekt der wirtschaftlichen Bedeutung, der Völkerverständigung sowie der Sozial- und Umweltverträglichkeit
Leistungsanbieter auf dem deutschen Markt: Reiseveranstalter, Reisemittler, Consolidator, Verkehrsträger, Fremdenverkehrsorganisationen, Hotellerie, Autovermieter, Reiseversicherer
Informationsquellen: Verkehrsämter, Botschaften und Konsulate, Ministerien und Verbände, Anbieter touristischer Leistungen; Nachschlagewerke, Arbeitsunterlagen und elektronische Systeme
Geographische Hilfsmittel: Gradnetz, Karten und Maßstäbe, Weltzeitsystem, Klimatabellen
Hauptreisezeiten für touristisch bedeutsame Reiseziele in tropischen, subtropischen und gemäßigten Regionen
Veranstalterziele mit ihren Hauptanreisewegen ab Deutschland im Überblick; Flugverbindungen ab Deutschland, Flugpläne; Bahnverbindungen in Europa; Fährverbindungen ab Deutschland
Vergleichskriterien von Reisezahlungsmitteln: Kosten, Sicherheit, Akzeptanz
Währungsrechnen: Sorten- und Devisenkurs, Umtausch im In- und Ausland
Merkmale von Zielgebieten: insbesondere Topographie, Klima, geschichtliche und politische Entwick-
lung, Bevölkerung, Kulturkreis und Religion, Sprachen und benötigte Sprachkenntnisse, Attraktionsfaktoren und Reisemotive, Infrastruktur, Anreise, Einreisebestimmungen, Gesundheitsvorsorge, Umwelt- und Sozialverträglichkeit
Lernfeld 3
Mit Kunden kommunizieren
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler planen situations- und fachgerecht Beratungsgespräche und führen sie unter Anwendung von Kommunikations- und Präsentationstechniken durch. Sie kommunizieren mündlich und schriftlich mit fremdsprachigen Kunden und Leistungsanbietern in betriebsüblichen
Standardsituationen. Sie berücksichtigen Sonder- und Problemfälle der Kommunikation mit dem Kunden. Sie stellen die Rechtsbeziehungen zwischen den Vertragspartnern im Überblick dar und wirken beim Abschluss von Reise-, Geschäftsbesorgungs- und Beherbergungsverträgen mit.
Inhalte:
Vorbereitung von Kundenkontakten
Begrüßungs- und Kontaktphase: Ansprüche an die Beraterin / an den Berater, Kundentypen und Kundenerwartungen, Kontaktaufnahme, verbale und nonverbale Interaktion,
Beratungsphase: Bedarfsanalyse, Angebotsdarstellung, Preisgespräch, Kundeneinwände
Buchungsabschluss: Kundendaten, Reisebedingungen und Zusatzinformationen, Versicherungsfragen, Gesprächsabschluss und Verabschiedung
Nachbereitung von Kundenkontakten
Verkaufspsychologie
Störungen im Verkaufsgespräch
Direktmarketing des Ausbildungsbetriebes
Reklamationsmanagement, Kundenbindungskonzepte
Reisevertrag, Geschäftsbesorgungsvertrag, Beherbergungsvertrag, Agenturvertrag, Allgemeine Geschäftsbedingungen, Vertragsstörungen und ihre Folgen
Lernfeld 4
Reisen ins westliche Mittelmeer vermitteln
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler erteilen Auskünfte und beraten über Reiseziele in Spanien und Italien mit Hilfe aktueller Medien. Sie vermitteln Urlaubsreisen, Städtereisen und Kreuzfahrten mit Hilfe vorhandener Verkaufsunterlagen.
Inhalte:
Politische und naturräumliche Gliederung des Mittelmeerraums
Urlaubsgebiete Spaniens: Katalonien, Andalusien, Balearen, Kanarische Inseln
Urlaubsgebiete Italiens: Oberitalienische Seen, Toskana, Nördliche Adria, Riviera, Golf von Neapel, Sizilien
Urlaubsgebiete in Südfrankreich: Provence, Côte d’Azur, Languedoc-Roussillon
Ziele im Städtetourismus: Madrid, Rom, Paris
Kreuzfahrten im westlichen Mittelmeer : Routen, Häfen und Landausflüge, Anbieter, Schiffe, Arten der Kreuzfahrt, Aufbau eines Kreuzfahrtschiffes, Leistungsumfang, Tagesablauf an Bord, Reisepreisberechnung
Lernfeld 5
Bücher in Tourismusbetrieben führen
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler beschreiben - unter Berücksichtigung der gesetzlichen Grundlagen der Buchführungspflicht - die Aufgaben des betrieblichen Rechnungswesens des Reiseveranstalters und des Fremdenverkehrsbetriebes. Sie erstellen das Inventar eines typischen Reisebüros, arbeiten die Unterschiede zur Bilanz heraus und erläutern die Struktur einer Bilanz einschließlich ihrer Wertänderungen.
Die Schülerinnen und Schüler buchen Geschäftsfälle, verwenden dabei einen branchentypischen Kontenplan und schließen die Bestands- und Ergebniskonten ab.
Die Umsatzsteuer wird ebenso gebucht wie der Verkauf einer inländischen Eigenveranstaltung ohne fremde Leistungsträger. Dabei wenden die Schülerinnen und Schüler die Prozentrechnung an.
Inhalte:
Aufgaben und Bereiche des Rechnungswesens
Buchführungspflicht gemäß HGB und Steuerrecht
Inventur, Inventar, Bilanz
Bestandskonten
Erfassung des Verkaufs einer Pauschalreise auf dem Konto Kundenanzahlungen
Berufstypische Belege, Grundbuch, Hauptbuch, Kassenbuch, Buchungssatz
Ergebniskonten im Reiseverkehr
Umsatzsteuer: unterschiedliche Steuersätze und steuerfreie Leistungen, betriebliche Aufwendungen und Reiseverkehrsleistungen im Inland als Steuergegenstand, Steuerzahler, Steuerpflichtiger, Konto Vorsteuer, Konto Mehrwertsteuer, Zahllast
Erlöse aus eigenen Reiseveranstaltungen
Lernfeld 6
Eigenes Handeln auf dem Reisemarkt an den Zielen und Grenzen der Wirtschaft ausrichten
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler beschreiben Ziele und Auswirkungen wirtschaftlicher Aktivität. Sie berücksichtigen bei ihren Entscheidungen ökonomische, ökologische und soziale Folgen des Tourismus.
Inhalte:
Bedürfnisse, Bedarf, Güter, ökonomisches Prinzip
Veränderungen in der Wertigkeit der Produktionsfaktoren
Gewinn- und Nutzenmaximierung, Kosten- und Bedarfsdeckung, soziale Verantwortung des Unternehmens
Spannungsverhältnis zwischen Ökonomie und Ökologie
Nachhaltiges Wirtschaften: Erhaltung des Naturvermögens und der menschlichen Leistungsfähigkeit als gesellschaftliche Präferenz; Natur als Kostenfaktor
Lernfeld 7
Die Wirksamkeit staatlicher Wettbewerbspolitik anhand der Marktstrukturen in der Tourismusbranche beschreiben
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler beschreiben die soziale Marktwirtschaft als Regulativ unterschiedlicher Interessen der Marktteilnehmer und erläutern die Preisbildung in unterschiedlichen Marktsituationen.
Sie stellen Erscheinungsformen der Kooperation und Konzentration touristischer Unternehmen mit verschiedenen Rechtsformen dar. Sie begründen die Notwendigkeit staatlicher Maßnahmen zur Sicherung des Wettbewerbs.
Inhalte:
Soziale Marktwirtschaft
Preisbildung in Polypol, Angebotsoligopol und Angebotsmonopol
Kooperation und Konzentration in der Tourismusbranche
Unternehmensformen am Beispiel einzelner Tourismusunternehmen: Einzelunternehmen, GmbH
Ziele, Maßnahmen und Grenzen staatlicher Wettbewerbspolitik: GWB, UWG, AGBG,
Verbraucherschutz
Lernfeld 8
Reisen ins östliche Mittelmeer vermitteln und veranstalten
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler erteilen Auskünfte und beraten über Reiseziele in Griechenland
und in der Türkei mit Hilfe aktueller Medien. Sie vermitteln und veranstalten Urlaubs- und Städtereisen.
Sie vermitteln eine Flusskreuzfahrt auf dem Nil mit Hilfe vorhandener Verkaufsunterlagen.
Inhalte:
Urlaubsgebiete Griechenlands: Korfu als Beispiel für die Ionischen Inseln, Mykonos als Beispiel für die Kykladen, Rhodos als Beispiel für die Dodekanes-Inseln, Kreta, Peleponnes
Urlaubsgebiete in der Türkei: Ägäisküste, Lykische Küste, Türkische Riviera
Ziele im Städtetourismus: Athen, Istanbul
Veranstaltung einer Flugpauschalreise nach Ägypten
- Planung: Zielgruppe, Zielgebiet, Reisezeit, Reiseverlauf, Veranstalterhaftung
- Flug: Fluggesellschaften, Strecken, Flugzeugtypen, Beförderungs-,
- Haftungs- und Gepäckbestimmungen, Vertragsabschluß
- Hotel: Anbieter und Leistungen, Vertragsabschluß
- Organisation im Zielgebiet: Transfer, Gästebetreuung, Ausflüge, Zusatzleistungen Kalkulation des Reisepreises, Präsentation
Nilkreuzfahrt: Veranstalter, Schiffe, Anlegestellen und Landausflüge, Aufbau eines Flusskreuzfahrtschiffes, Leistungsumfang, Reisepreisberechnung
Lernfeld 9
Reisen und Kuraufenthalte in Deutschland vermitteln und veranstalten
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler erteilen Auskünfte und beraten über Reiseziele in Deutschland mit Hilfe aktueller Medien. Sie bieten Reisen und Aufenthalte unter Nutzung vorhandener Unterlagen an.
Sie erklären die wirtschaftliche Bedeutung der Fremdenverkehrswirtschaft. Sie präsentieren Angebote und betreuen Gäste.
Inhalte:
Politische und naturräumliche Gliederung
Urlaubsgebiete: Nord- und Ostseeküste, Harz, Schwarzwald, Bodensee, Alpen und Alpenvorland
Ziele im Städtetourismus: Berlin, Dresden, Hamburg, München
Verkehrswege
Aktuelle Bahnangebote für unterschiedliche Zielgruppen
Kuraufenthalte: Kurorttypen, Arten von Kuren, kurortspezifische Abgaben
Aufgaben in Fremdenverkehrsorten: Vermittlung von Unterkünften, Gästeinformation und -betreuung, Erstellung von Veranstaltungsprogrammen, Werbung und Öffentlichkeitsarbeit, Zusammenstellung und Vertrieb von Pauschalarrangements
Angebotsgestaltung mit Hilfe der Textverarbeitung
Preisermittlung
Lernfeld 10
Am Marketing-Management eines touristischen Anbieters mitwirken
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler erläutern den Prozess eines modernen Tourismus-Marketing-Managements. Sie erstellen für einen touristischen Anbieter eine ganzheitliche, dienstleistungs und prozessorientierte Marketingplanung. Sie entwickeln ein Leitbild, das die unterschiedlichen Interessen des Anbieters, der Arbeitnehmer und Marktpartner sowie die Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt einbezieht.
Inhalte:
Marktanalyse
Marketingstrategie
Marketinginstrumente: Produktpolitik, Preispolitik, Vertriebspolitik, Kommunikationspolitik
Erscheinungsbild des Anbieters: Corporate Identity, Corporate Design, Corporate Behaviour, Corporate Communications Zukunftssicherung durch lebenslanges Lernen, Fort- und Weiterbildung als Anforderung an Unternehmer und Arbeitnehmer
Lernfeld 11
Beim Jahresabschluss in Tourismusunternehmen mitwirken
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler wenden ausgewählte Bestimmungen des Umsatzsteuerrechts bei der Rechnungserstellung im Ausbildungsbetrieb an. Sie berechnen Gehälter unter Verwendung von Jahressteuer- und Sozialversicherungstabellen. Sie schätzen die Auswirkungen der Abschreibung ein und ermitteln Anlage-, Umlaufvermögen und Verbindlichkeiten. Sie werten den Jahresabschluss aus.
Inhalte:
Umsatzsteuer: Regelbesteuerung und Margenbesteuerung bei Inlandsreisen
Provisionen
Gehaltsberechnung: Abzüge und Freibeträge, Arbeitnehmer- und Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung, freiwillige soziale Leistungen
Wertminderung durch Verschleiß und technischen Fortschritt, Forderungsverluste
Abschreibung: Anschaffungskosten, lineare und degressive Abschreibung, geringwertige Wirtschaftsgüter, Abschreibung als Mittel zur Beeinflussung gewinnabhängiger Steuern und als Finanzierungsinstrument
Imparitätsprinzip, Rückstellungen
Zeitliche Abgrenzung
Umsatzrentabilität, Cash-flow, Umlaufintensität, Liquidität 1. Grades
Lernfeld 12
Reisen in die Schweiz, nach Österreich und nach Skandinavien
vermitteln und veranstalten
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler erteilen Auskünfte und beraten über Reiseziele in der Schweiz, in Österreich und Reisewege nach Skandinavien mit Hilfe aktueller Medien. Sie vermitteln Urlaubsaufenthalte, Bahnreisen im Rahmen des Städtetourismus und Fährpassagen nach Skandinavien unter Nutzung vorhandener Verkaufsunterlagen. Sie veranstalten eine Busreise nach Österreich.
Inhalte:
Politische und naturräumliche Gliederung
Urlaubsgebiete in der Schweiz: Berner Oberland, Graubünden, Wallis, Tessin
Urlaubsgebiete in Österreich: Tirol, Salzkammergut, Kärnten
Ziele, Verkehrswege und Bahnangebote im Städtetourismus: Zürich, Wien, Salzburg, Kopenhagen
Fährverbindungen ab Deutschland: Anbieter, Fährschiffarten, Leistungsumfang, Haftung der Reedereien, Versicherungen für Fährpassagen
Busreise nach Österreich: Leistungsmerkmale, rechtliche Grundlagen, Verkehrswege, Einkauf von Haupt- und Nebenleistungen, Kalkulation des Reisepreises anhand vorgegebener Daten, Veranstalterrisiken und Möglichkeiten ihrer Absicherung
Lernfeld 13
Fernreisen vermitteln
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler erteilen Auskünfte und beraten über Fernflugreisen zu ausgewählten Destinationen mit Hilfe aktueller Medien und wenden fremdsprachige Fachbegriffe an. Sie vermitteln Kreuzfahrten in der Karibik mit Hilfe vorhandener Verkaufsunterlagen.
Inhalte:
USA: Florida als Ziel eines Bade- und Erlebnisurlaubs, Kalifornien als Ausgangspunkt einer Mietwagenrundreise im Westen der USA
Mexiko: Halbinsel Yucatan als Ziel einer Studienreise, Pazifikküste als Ziel eines Bade- und Erlebnisurlaubs
Kreuzfahrt zu den Großen Antillen und den Französischen Antillen: Häfen und Landausflüge, Anbieter, Schiffe, Leistungsumfang, Tagesablauf an Bord
Thailand: Studienreisen von Bangkok in den Norden, Badeurlaub
Indonesien: Studienreise auf Bali
Malediven: Sport- und Badeurlaub
Kenia: Safari und Badereise
Republik Südafrika als Ziel einer Rundreise: Kapprovinz, Gartenroute, Krüger-Nationalpark, Luxuszüge
Ziele im Städtetourismus: New York, Rio de Janeiro, Singapur, Sydney
Informationen über Fernflugreisen: Reisearten und –formen, Fluggesellschaften, Flugzeugtypen, Flugverbindungen und Reisezeiten, Zeitzonen, Beförderungs- und Haftungsbestimmungen, Gepäckbestimmungen, Preise, Steuern und Gebühren, Beförderungsdokumente
Politische und naturräumliche Gliederung Nord- und Mittelamerikas
Lernfeld 14
Den Einfluss der Wirtschaftspolitik in der Sozialen Marktwirtschaft beurteilen
Zielformulierung:
Sie Schülerinnen und Schüler begreifen den Einfluss der Wirtschaftspolitik auf die Tourismusbranche und ihre Lebenssituation. Sie beschreiben Ziele der Wirtschaftspolitik, erkennen unterschiedliche Interessen und leiten mögliche Konflikte ab.
Sie zeigen konjunkturelle und strukturelle Wirtschaftsprobleme aus persönlicher, betrieblicher und gesellschaftlicher Sicht auf und erörtern Maßnahmen zu ihrer Lösung. Sie berücksichtigen den Einfluss der Europäischen Union. Sie verstehen und beurteilen wirtschaftspolitische Informationen.
Inhalte:
Lebenswerte Umwelt: Schadensbilanzen, aktuelle Umweltpolitik
Wachstum des Bruttoinlandsprodukts: Notwendigkeit und Grenzen Stabilität des Preisniveaus: Kaufkraft, Inflation und Deflation, aktuelle Geldpolitik
Hoher Beschäftigungsstand: Arbeitsmarkt, Ursachen und Folgen von Arbeitslosigkeit, aktuelle Arbeitsmarktpolitik
Außenwirtschaftliches Gleichgewicht: Auswirkungen des Tourismus auf die Leistungsbilanz
Gerechte Einkommens- und Vermögensverteilung: aktueller Stand, staatliche Maßnahmen
Konsolidierung öffentlicher Haushalte am Beispiel des Bundeshaltes: Einnahmen und Ausgaben, aktuelle Steuer- und Ausgabenpolitik
Konjunktur: aktuelle Lage der Gesamtwirtschaft und der Tourismusbranche
Lernfeld 15
Controllinginstrumente zur Überwachung und Steuerung einsetzen
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler nutzen die Kosten- und Leistungsrechnung als eine Grundlage für kostenbewusstes und erfolgsorientiertes Handeln. Sie analysieren die Kostenstruktur eines Reiseveranstalters, erläutern die Aufgaben der Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung und zeigen Kriterien für die Bildung von Kostenstellen beim Reiseveranstalter auf. Die Schülerinnen und Schülergrenzen Voll- und Teilkostenrechnung voneinander ab. Sie beschreiben die Deckungsbeitragsrechnung als ein System der Teilkostenrechnung und beurteilen ihren Nutzen für betriebliche Entscheidungen. Sie nutzen die Kostenrechnung als Controllinginstrument und setzen sie als sachliche Grundlage für die Kalkulation eines Reisepreises am Beispiel einer Veranstaltung im Inland nach entsprechenden Vorgaben ein.
Inhalte:
Aufgaben der Kosten und Leistungsrechnung: Preisermittlung und Wirtschaftlichkeitskontrolle
Abgrenzung zur Finanzbuchhaltung
Kostenarten: Einzel- und Gemeinkosten
Kostenstellenrechnung: Bildung von Kostenstellen, Zuordnung der Kosten, Ermittlung der Gemeinkostenzuschläge
Kostenträgerrechnung: Zuschlagskalkulation, Selbstkostenpreis
Grenzen der Vollkostenrechnung
Teilkostenrechnung: abteilungsbezogener Deckungsbeitrag, Bildung von Profitcentern, Preisuntergrenzen, Break-Even-Point-Analyse
Kalkulation eines Reisepreises: Kalkulationsschema, Zuschlagssätze, Mindestreisepreis, kritische Teilnehmermenge





