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Paris - un voyage inoubliable
Am 20.08.2009 haben wir unsere Mitschülerin Kate an ihrem Geburtstag verlassen, um unseren Bus gegen 7:20 Uhr am Düsseldorfer Hauptbahnhof zu bekommen.
Paris - Wir kommen!
Am frühen Nachmittag erreichten wir die Hauptstadt Frankreichs und somit auch unser Hotel, das im 17. Arrondissement lag. Nach kurzer Verschnaufpause ging es los zur ersten „Entdeckungstour“. Ziel: Der Eiffelturm, was sonst ?!
Unser Marsch ging weiter zum Paris Plage, einem Festival an den Ufern der Seine, das aussieht wie ein Strandparadies. Wir hatten Glück dabei zu sein, weil das Fest nur einmal im Jahr stattfindet!
Der zweite Tag begann für und mit einer Überraschung, da wir ein in Frankreich untypisches großes Frühstück bekamen. Gestärkt fuhren wir zur Opera Garnier, wo wir die Architektur Haussmanns bewunderten.
Danach schlenderten wir über den Place de la Concorde zum Jardin des Tuileries. Anschließend besichtigten wir den Lourve, wo wir, wie jeder Tourist, einen Blick auf die weltberühmte Mona Lisa erhaschen mussten. Aber auch andere Gemälde waren sehenswert, sodass eine Stunde wie im Flug verging.
Après besichtigten wir die einzigartigen alten Passagen von Paris, die es sonst nirgendswo in dieser Form gibt. Anschließend trennten wir uns und jeder entdeckte Paris auch mal auf seine eigene Art.
Am Samstag fuhren wir mit einem Tagesticket zum Montmartre. Dort besichtigten wir die bekannte Kathedrale „Sacré Coeur“ und den Künstlerplatz „Place du Tertre“ nebenan, wo viele französische Künstler ihr Talent unter Beweis stellten, sowie das Kabarett „lapin agile“, was soviel bedeuter wie „Schneller Hase“. Weiter ging es mit der Metro in das jüdische Viertel Marais, wo wir das Museum Carnavalet besuchten, welches uns wissenswertes über die Pariser Geschichte vor Augen führte. Nach all dem Laufen und Besichtigen konnte man auch gut mal ein Schläfchen am Place des Voges machen - alles bei herrlichem Sommerwetter.
Danach trennten wir uns erneut und gingen dann auf eigene Faust zu verschiedenen interessanten Orten (z. B. Notre Dame, Museum Picasso, Stade de France, Parc des Princes etc.) Abends besichtigten wir dann erneut den Eifelturm (Trocadero), um den wunderschönen Turm beleuchtet bei Nacht zu erleben.
Am letzten Tag ging es dann noch zum Invalidendom, der Grabstätte Napoleons und dann zu Fuß mit all den Koffern zur Pont Alexandre III, durch den Petit Palais mit seinem Garten im Inneren über die berühmte Champs Elysées, schnell noch zu Louis Vuitton (sehr groß!) und Renault bis hin zum Arc de Triomphe mit dem Grab des unbekannten Soldaten, was sehr beeindruckend war.
Leider wartete dann aber auch schon der Bus mit seiner „unterhaltsamen Bordcrew“ nach Düsseldorf auf uns, und wir mussten uns von Paris leider Gottes verabschieden, mais…. À bientôt Paris!
"Un poco loco en Barcelona"
Vom 24.01. bis 27.01.2009 erlebte der Spanisch Differenzierungskurs der FS 07 vier eindrucksvolle Tage in Barcelona. Nach einem sehr turbulenten Flug landeten wir in der katalonischen Hauptstadt. Der Sturm tobte noch den ganzen Nachmittag und Abend. Deshalb war der Zugverkehr auch zusammengebrochen, so dass wir Mühe hatten zu unserem Aparthotel zu gelangen und unsere Zimmer zu beziehen. Wir erreichten mit einiger Verspätung unsere Unterkunft, waren dann aber begeistert – sie war nicht nur super günstig und zentral gelegen, wir hatten auch großzügige Apartments und morgens gab es ein reichliches Frühstücksbuffet, das praktisch den ganzen Tag satt machte.
Die nächsten Tage waren vollständig ausgefüllt mit unserem Programm, das wir vorher lange diskutiert und detailliert ausgearbeitet hatten. Wir erkundeten die Altstadt, die schöne Umgebung, den Hafen. Wir bewunderten den Park Güell, die Sagrada Familia und die Häuser des großen Baumeisters Gaudí. Da große Entfernungen zurückzulegen waren, fuhren wir oft mit der U-Bahn, wobei uns Sarah stets sicher durch die tückischen Schranken der Metro leitete, indem sie die Entwerter mit Zehnertickets fütterte. Häufig waren wir aber auch "a pie" unterwegs und dann drückten schon mal die Schuhe bei Daniela und es wurden die Beine lahm. Auch die kulinarischen Freuden kamen nicht zu kurz. Nachdem wir den ersten Abend in einem spanischen Restaurant die typischen Gerichte kennen lernten, die dann nicht alle unbedingt überzeugten, zogen wir es vor die nächsten zwei Abende uns selber zu verpflegen.
Ein besonderer Wunsch für Montagnachmittag war die Umsetzung der Parole "Vamos a la playa." Am wirklich schönen Strand von Barcelona genossen wir die intensive Sonnenbestrahlung und hielten auch mal unsere Füße ins Wasser. Nur Stephi war etwas bedrückt, weil sie ihren geliebten Schal aus London wegfliegen ließ.
Den Abend verbrachten wir in einer netten mexikanischen Bar und führten Cocktails trinkend interessante Gespräche über Traummänner, wobei Dani sofort einer in Gestalt des Kellners über den Weg lief. Leider war er nur in der Bedienung etwas langsam, so dass Sabrina lange auf ihren Orangensaft warten musste, der dann auch noch, was unerwünscht war, alkoholisch schmeckte.
Am letzten Tag besuchten wir vormittags den Boquería-Markt und dann war Shopping angesagt. Fast alle Souvenirläden wurden gestürmt, damit alle Lieben zuhause mit Geschenken bedacht werden konnten.
Ein schöner Abschluss unseres Barcelonaaufenthaltes war der Besuch des Picasso-Museums.
Hier konnte man viele berühmte Bilder sehen, genießen und auch wieder ein bisschen zur Ruhe kommen. Unser letzter Tag war so angefüllt mit Programm, dass wir Mühe hatten unser Flugzeug zu erreichen. Aber bei der Abfertigung war dann doch alles ganz locker und ein wenig erschöpft, aber voller neuer Eindrücke traten wir unseren Rückflug an.
Heute, Kinder wird’s was geben, heute werdet ihr euch …
Freu’n durften sich die Unterstufen der FS heute, am 19.12, als die Schülerinnen und Schüler der FS07a und FS07b ihnen das Praktikum vorstellten, das sie im letzten Jahr absolvierten und sie in die verschiedensten Betriebe im In- und Ausland schickte.
Die „Stube glänzte“ mit Lichterketten, der Gabentisch an Erfahrungen war reich gedeckt: Die Schülerinnen und Schüler berichteten von empfehlenswerten und weniger empfehlenswerten Praktikumsstellen, von großzügiger und auch gar keiner Vergütung, von ihren diversen Tätigkeiten in Anwalts- oder Steuerkanzleien, Hotels, Reise- und Immobilienbüros, Sprachschulen bis hin zum Fertigungsbetrieb für Panzerketten.
Ansprechend ‚verpackten’ sie in ihren Vorträgen die unterschiedlichsten Arbeiten am PC, im Empfang, in der Telefonzentrale, das Übersetzen hin und zurück in den verschiedensten Sprachen und sogar das Unterrichten!
In der anschließenden Gesprächsrunde – „welch ein Jubel, welch ein Leben“ – waren die Praktikumserfahrenen für alle Fragen der Unterstufenschüler offen. Diese durften dann auch Weihnachtliches naschen und am Ende noch ein ‚Geschenk’ in Form einer ansprechenden Praktikumsmappe mit nach Hause nehmen.
London Calling - und wir folgten dem Ruf
6:50 Uhr morgens am Düsseldorfer Bahnhof. Die FS07b des Berufskollegs traf sich zur gemeinsamen Abreise nach London. Per Bus sollte es aus der vertrauten Stadt in die Millionenmetropole und Hauptstadt Englands gehen. Nach nur einer Stunde Warten bei Temperaturen um den Gefrierpunkt, strömendem Regen und allgemeiner Müdigkeit kam auch schon unser Reisebus aus Essen: ein futuristischer, hochmoderner, komfortabler Bus. Hierfür ein Dankeschön an Job-Tours.
Unser gut gelaunter Entertainer und Reiseführer begrüßte uns und freute sich, dass alle munter und vollzählig erschienen waren. Tatsächlich hatte sich Job-Tours wohl mehr Gedanken um die Busfahrt gemacht als wir um die gesamte Reise. So sollten wir nicht einfach nur zum Hotel im Londoner Vorort Croydon chauffiert werden, sondern während der mehrstündigen Fahrt dorthin ein vollgepacktes Programm an Entertainment und Sightseeing erleben dürfen. Wir fuhren durch das wunderschöne Belgien, vorbei an Brüssel und diversen Fischerdörfern etc.

Einige Leute wurden noch während der ersten paar Stunden im Bus von ihren Süchten kuriert: Die Schlafsucht und die Gier nach Zigaretten oder Schokolade konnten mehr oder weniger bekämpft werden. Das Angebot an Süßigkeiten auf Klassenfahrten lässt einem Weihnachten und Ostern wie Fastenzeiten vorkommen. Und einige gesegnete Menschen haben die seltene Gabe, selbst bei diesem Mampfen und Schmatzen tief und fest schlafen zu können. Der Mehrheit unserer Klasse erging es leider nicht so, so dass man gezwungen war seine Müdigkeit wieder wettzumachen, sei es durch noch mehr Süßigkeiten oder durch pausenloses Reden...
Wie dem auch sei, nach einigen Stunden erreichten wir unsere Fähre in Calais und setzten über nach Dover. Ein eiskalter, starker Wind empfing uns auf Deck, dem wir aber trotzten, um die Kreidefelsen von Dover in ihrer vollen Pracht genießen zu können. Von Dover ging’s zügig weiter nach Canterbury, der nächste Ort, in dem wir einen Stopp machten. Canterbury, ein schnuckeliges Städtchen mit vielen kleinen Gässchen und Läden, ist vor allem durch seine Kathedrale bekannt. Die Stadt liegt in Kent, besser bekannt als Garten Englands. Nach einem mehrstündigen Aufenthalt folgten wir dem Ruf Londons und erreichten um 19:00 Uhr unser schönes Hotel Jurys Inn in Croydon. Von hier aus ist man in ca. 20 Minuten mit dem Zug in der Londoner City. An diesem Abend machte jeder, was er wollte: London by night, ein Pubbesuch oder Fortsetzung der Nahrungsaufnahme. Diese bot genug Gesprächsstoff am folgenden Tag. Es gibt zwar Jamie Oliver, aber der kocht nicht überall in London …
Der Freitagmorgen begann um 8:30 Uhr mit einer gemeinsamen Stadtrundfahrt. Eine unmenschliche Zeit, vor allem, wenn man erst um 8:25 Uhr beim Frühstück erscheint. Bilanz: 5 unserer Leute waren pünktlich um 8:30 Uhr im Bus, nach 10 Minuten (netterweise wartete der Busfahrer so lange) waren es immerhin schon 14. Die letzten 4 wurden Stunden später während der Fahrt aufgegabelt. Und so konnte unser Londonexperte Ralf der gesamten Mannschaft in epischer Breite alles über die Geschichte der Stadt erzählen. Dabei fuhren wir einmal kreuz und quer von der Tower Bridge bis zum MI6 und wieder zurück. Doch auch wenn unser Stadtführer wirklich Ahnung vom Fach hatte, vermissten wir die heiß ersehnten lang und breit angekündigten vielen Fotostopps doch ein bisschen. Zwischendurch besichtigten wir gemeinsam die Westminster Abbey, in der es von toten Monarchen nur so wimmelte, und die wir, trotz perfekter Englischkenntnisse, natürlich mit einem deutschen Audio-Guide erkundeten (was bei unserer Englischlehrerin Begeisterungsstürme auslöste). Dann ging´s weiter zum Buckingham Palast. Ein Fähnchen am Palast signalisierte uns, dass die Queen zu unser aller Freude anwesend war, zwar hinter verschlossenen Fenstern und Türen - aber sie war da!
Deswegen drehte unser aufopferungsvoller Busfahrer für uns noch eine „illegale Runde“ am Palast. Am Ende der Busfahrt hielten wir – unsere Hintern waren mittlerweile platt gesessen - vor der Saint Paul’s Cathedral und konnten von da an die Stadt im Alleingang erkunden. Vorher mussten noch zwei Bedürfnisse gestillt werden: Hunger und Kaufsucht. So machten wir uns auf zur Oxford Street. Mit dem roten Doppeldeckerbus fuhren wir entlang des Trafalgar Square und Piccadilly Circus rauf zum Oxford Circus und dann Richtung Marble Arch. Dort wollten wir alle eigentlich nur in ein Geschäft „Primark“, eine englische Billigladenkette mit sehr vielen komischen, aber auch sehr vielen schönen Klamotten, Accessoires und und und. Obwohl wir uns in einer mega-teuren Stadt befanden, hatten wir hier das Gefühl, uns etwas leisten zu können. Daher scheuten wir nicht die einstündige Wartezeit bei der Anprobe oder die halbstündige Wartezeit an der Kasse. Müde, aber glücklich und vollbepackt mit riesigen Einkaufstüten trafen wir uns alle abends am Leicester Square, dem Theater- und Kinoviertel Londons, um in Soho in einem Irish Pub gemeinsam zu speisen. Aber Londoner Pubs sind voll; da findet so eine kleine Reisegruppe dann leider keinen Platz mehr. Mittlerweile regnete, hagelte es sogar und die Temperatur bewegte sich um den Gefrierpunkt herum. Da folgten wir einer Eingebung und begaben uns für die Nahrungsaufnahme nach Croydon, fanden einen Pub für alle und aßen uns rundum satt. Anschließend ging´s müde und glücklich in die Heia.
Der Samstag stand uns komplett zur freien Verfügung: Einige fuhren schon früh morgens nach London, um noch mehr Sightseeing und Shopping zu erledigen, andere bevorzugten es, auszuschlafen und dann die Stadt erneut zu erkunden. Ein Trüppchen vergnügte sich im Wachsfigurenkabinett von Madam Tussaud’s, hielt George Clooney Händchen oder ließ sich mit Madonna, Britney oder der englischen Königsfamilie ablichten. Ein anderes Trüppchen besuchte das Musical „The Lion King“, war davon zu Tränen gerührt oder einfach nur verzaubert. Wiederum andere besuchten das Kaufhaus „Harrods“, ließen sich dort von den Preisen des Luxuskaufhauses beeindrucken oder kauften das ein oder andere Souvenir. Auch ein Weihnachtsmarkt im Hyde Park mit wunderschön beleuchtetem Riesenrad und deutschen Spezialitäten faszinierte einige unserer Mädels. Am Samstagabend überfiel die meisten die Müdigkeit, und so schaffte es nur eine kleine Gruppe von Ausreißern, eine Bar zu besuchen. Nach langer Suche in der Croydoner Innenstadt fanden sie eine akzeptable Location. Doch leider wurden sie von den frühen Schlusszeiten der englischen Bars und Clubs überrascht, die bereits um 2:00 Uhr ihre Pforten schließen.
Am Sonntagmorgen um 9:45 Uhr fuhren wir dann im Schnee nach Greenwich, einem Londoner Stadtteil an der Themse, in dem es noch einen schönen Flohmarkt gibt und auch das Planetarium. Doch leider verwandelte sich der erst so schöne Schnee ganz schnell in Regen und Matsch und machte den Aufenthalt dort nicht allzu angenehm. So waren alle froh, als sie wieder im Bus saßen, und es zurück in die Heimat ging. Aufgrund der starken Unwetter wurden wir schon vorgewarnt, dass das Schiff ein bisschen mehr als sonst schwanken könnte. Dies war noch etwas untertrieben. So plagten sich eigentlich alle während der Schifffahrt mit Magenproblemen und Übelkeit, sogar gewisse Tüten lagen schon überall aus und wurden dankend von dem ein oder anderen für eine Benutzung in Erwägung gezogen. Benutzt hat sie glücklicherweise aber keiner … Wieder auf festem Boden angekommen, verabschiedeten sich einige in das Land der Träume, während andere versuchten die Fahrt durch Stadt-Land-Fluss kurzweiliger zu gestalten.
In Belgien wartete eine unangenehme Überraschung auf uns: Schnee sorgte für Chaos auf den Autobahnen, und stundenlange Staus waren die Folge. Es wurde später und später und wir erreichten Düsseldorf erst um Mitternacht. Und das war nicht für alle das Ziel. Es ging weiter nach Bergisch-Gladbach, Wuppertal oder Duisburg. Da war es doch erfreulich, dass Frau Jansen einen späteren Schulbeginn aushandeln konnte …
Ein gutes Ende für eine schöne und erlebnisreiche Klassenfahrt.
The End
Fotos

Der erste Schultag am 11. August 2008
„Bist Du in der A oder in der B?“, „Wie viele Stunden Spanisch haben wir?“, „Und wie ist das mit den Klassenarbeiten?“, „ MA heißt Martinstraße?“, „Wo gibts dieses Schokoticket?“, „Wer ist denn besonders streng?“, „Wie ist das mit dem Praktikum?“, „Völklinger Straße raus?“, „Was hast du vorher gemacht?“, „Wie viele Klassenarbeiten in Englisch?“, „Nach Granada?!“
Die Räume 20 und 28 glichen heute optisch und akustisch einem Bienenstock, als 44 neue FS-Schülerinnen und Schüler bei appetitlichen Brötchen, Pflaumenkuchen und anderen Leckereien ihren mindestens dritten „Ersten Schultag“ begingen. Mehr als 30 Oberstufen-schülerinnen und -schüler, die das Frühstück mit den Lehrerinnen vorbereitet hatten, stellten sich den vielen Fragen der Neuen, und wurden nicht müde, auch am nächsten Tisch wieder freundlich, fachmännisch und flexibel Details zu Stundentafel, Fremdsprachenwahl und vielem mehr zu beantworten.
„Hier wird man eigentlich mit nichts allein gelassen.“, meint Oberstufenschülerin Andrea J. aus der FS07b. Sie muss es wissen.
Unsere Neuen können also voller Zuversicht ihre Ranzen packen!
























































