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09.05.2017 Kategorie: Info

Besuch der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf


Weltreligionen - das war unser aktuelles Thema im Religionsunterricht. Wir haben uns viel darüber unterhalten und daher beschlossen, dass wir uns auch vor Ort ein Bild einer uns relativ fremden Religion machen wollen. Daher machten wir uns am 2. Februar 2017 mit Frau Preuß auf den Weg, die Synagoge der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf in Golzheim zu besuchen. Dort angekommen, empfing uns nach Anmeldung unserer Gruppe Frau Rosén und erzählte uns bereits in der Eingangshalle viel zum geschichtlichen Hintergrund und der Entstehungsgeschichte der Synagoge in Düsseldorf.

Die Synagoge in der Zietenstraße wurde für die damals 850 Mitglieder neu erbaut und am 7. September 1958 eingeweiht. Männer und Frauen nehmen räumlich getrennt am Gottesdienst teil. Für die Männer gibt es im unteren Teil 250 Sitzplätze, Frauen nehmen ausschließlich auf der Empore des Gebetshauses teil und haben hier 150 Sitzplätze zur Verfügung.

Bevor wir den eigentlichen Gebetsraum betreten durften, bekamen alle Männer eine sogenannte Kipa, eine für Männer im Gebetshaus erforderliche Kopfbedeckung.

Geduldig und interessiert beantwortete Frau Rosén alle unsere Fragen rund um die Bräuche und Traditionen des jüdischen Glaubens. Auch eine Thora-Rolle durften wir ausrollen und Frau Rosén las uns daraus vor bzw. übersetzte, da die Texte auf Hebräisch verfasst sind. Zum Abschluss unseres Besuches durften wir das Schofar ausprobieren. Dieses traditionelle Blasinstrument aus einem Widderhorn wird zum Neujahrsfest Rosch ha-Schana und am Jom Kippur, dem höchsten jüdischen Feiertag, angestimmt.

Der Besuch der Synagoge war für uns sehr interessant und informativ. Durch die vielen Beispiele und Eindrücke haben wir nun eine Vorstellung vom Leben im jüdischen Glauben.

 

Sonja Mayer, VA 15c


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