Berufskolleg Bachstraße / Termine / Projekte / Europa / Europa / verschiedenes / 
 Suche
Aktuelles
Hinweise und Einschulungstermine Schuljahr 2017/2018
So long
Staatl. geprüfte Betriebswirte (Handelsmanagement) oder Bachelor: noch Restplätze für Start im August 2017
Aus eins mach viele – Kopieren wie die alten Meister
„Turbo goes Luxus“ – Exkursion zu Breuninger
Junior-Veranstaltungskaufleute unterwegs...
Changes.AWARD 2017: das Finale in Ratingen
Cinéfête

Rêve de Paix – Treffen mit den Franzosen in Dresden

Während einer Andacht in der wiederaufgebauten Frauenkirche
Führung im Militärhistorischen Museum

Am Montag, den 06.02.2017 startete der zweite Teil des Projektes „Rêve de Paix“ des Französischkurses für Fortgeschrittene der Klassen WG15a und WG15b.
Es ging für fünf Tage nach Dresden, wo wir uns mit den Bombenangriffen in der Nacht vom 13. auf den 14. Februar 1945 auseinandersetzten.
Die Idee des Projekts, das übersetzt „Traum vom Frieden“ heißt, entstand im letzten Jahr, als wir zusammen mit Schülern unserer französischen Partnerschule in Port de Bouc bei Marseille in die Normandie fuhren.

Das Projekt soll die deutsch-französische Freundschaft auf der Schülerebene stärken und das gemeinsame Erinnern an Kriegsereignisse fördern. Deshalb wurde und wird es auch vom deutsch-französischen Jugendwerk unterstützt. Trotz der langen Anfahrt kamen wir glücklich, aber etwas müde in Dresden an.

Am Dienstag hatten wir zunächst eine Stadtführung, bei der wir u.a. den Dresdner Zwinger und die Frauenkirche besuchten. Nachmittags wurden wir durch das historische Militärmuseum in Dresden geführt.

Im Anbau des Militärhistorischen Museums, der von Daniel Liebeskind entworfen wurde, Führung durch Dr. Reitz vom Volksbund Kriegsgräberfürsorge, rechts im Bild unsere Dolmetscherin Aline Massol
Gespräch mit den Zeitzeugen

Am Mittwochmorgen war der Höhepunkt unserer Fahrt! Wir hatten die Möglichkeit, mit vier Zeitzeugen zu sprechen, die als Kinder den Bombenangriff überlebten. Sie erzählten von ihren Erfahrungen während der unerwarteten Bombenangriffe auf Dresden noch kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs und wie sie nach dem Angriff weiterlebten. Die Schilderungen der Zeitzeugen führten uns eindringlich die Schrecken dieser Angriffe vor Augen. Die zum Teil sehr persönlichen Erinnerungen der Zeitzeugen haben uns sehr beeindruckt. Eine Zeitzeugin, Ursula Elsner, hat ein Buch über die Zeit geschrieben, das wir gelesen haben. So konnten wir uns ein wenig in diese schlimme Zeit einfühlen.

Nach dem Mittagsessen besuchten wir mit einer Führung den Schlachthof Nr. 5 aus Kurt Vonneguts Roman „Schlachthof Nr. 5 oder der Kinderkreuzzug“. Kurt Vonnegut, ein amerikanischer Kultautor der 60er und 70er Jahre, beschreibt darin auf surreale Weise, wie er als Kriegsgefangener in eben diesem Schlachthof die Bombennächte 1945 erlebt hat.

Unsere Gruppe mit allen Zeitzeugen.
Ausflug in die Sächsische Schweiz. Es war bitterkalt!

Am Donnerstag machten wir einen Ausflug in die Sächsische Schweiz, um die Natur zu genießen. Leider konnten wir aufgrund der Wetterverhältnisse nicht den Basteifelsen erklimmen. Der Weg zum Aufstieg war derartig vereist, dass der Aufstieg lebensgefährlich gewesen wäre. Eine Rast im nächstgelegenen Café mit Kaffee bzw. Kakao und Kuchen entschädigte uns für den verpassten Ausblick vom Basteifelsen.

Der Tag wurde abends durch einen Besuch in der Semperoper gekrönt, wo wir uns Mozarts Oper „Die Zauberflöte“ ansahen. Es war wirklich sehr beeindruckend.

Nach einer ereignisreichen Woche kamen wir am Freitagabend wohlbehalten wieder in Düsseldorf an.

Das Projekt förderte auch unsere Französischkenntnisse, da wir uns nur auf Französisch mit den französischen Schülern unterhalten konnten.

Es war auch sehr interessant, weil wir viel über die andere Kultur lernten. Außerdem ist Dresden eine sehr schöne Stadt, die einen Aufenthalt wert ist.

Spanische Delegation von Berufsschullehrerinnen und -lehrern am BK Bachstraße

Delegation spanischer Berufsschullehrerinnen und -lehrer aus der Region Valencia, Foto: CR

Am 10. Juli 2013 konnten wir am Berufskolleg Bachstraße eine Delegation spanischer Berufsschullehrerinnen und -lehrer aus der Region Valencia begrüßen. Die Delegation befindet sich zurzeit im Rahmen eines Leonardo Projekts als Gast der ZWH (Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk) in Düsseldorf. Die spanischen Kolleginnen und Kollegen besuchten unser Berufskolleg, um sich hier aus erster Hand über das System der dualen Ausbildung zu informieren. In einer dreistündigen Veranstaltung stellte Herr Rasche, der EU-Beauftragte des Berufskollegs, zunächst die Schule mit ihren Bildungsgängen und Abteilungen sowie Besonderheiten vor. Anhand der Präsentation ergaben sich viele Fragen seitens der spanischen Delegation. Frau Beier-Pauly, Bereichsleiterin Lagerlogistik und Drogisten/PKA, stand der Delegation als kompetente Expertin für das Duale System für detaillierte Antworten zur Verfügung.

Es entwickelte sich eine sehr lebhafte Fragerunde, in der es u. a. um Themen wie die Stundentafel der Berufsschulklassen, die rechtlichen Rahmenbedingungen der dualen Ausbildung sowie die Entwicklung von Rahmenlehrplänen ging, um nur einige wenige Beispiele zu nennen.

Aus Sicht eines Berufsschülers erläuterte Marco Olivos Matta, Sport- und Fitnesskaufmann im 1. Lehrjahr, den spanischen Kollegeninnen und Kollegen das Duale System, und das praktischerweise gleich in seiner Muttersprache Spanisch.

Fazit des Treffens: Wir als Unterrichtende an der Bachstraße haben wieder einmal erfahren, wie besonders unser Berufsschulsystem ist, die spanischen Kolleginnen und Kollegen haben ihr - vorher bereits theoretisch vorhandenes Wissen über unser System - anhand zahlreicher praktischer Beispiele und Erläuterungen vertiefen können.

FranceMobil machte Station am Berufskolleg Bachstraße

Am 18. November 2008 war es soweit: Das FranceMobil machte Station am Berufskolleg Bachstraße. Seit 2002 fahren France Mobile durch Deutschland, besuchen Schulen und werben für ihr Land, die französische Sprache und die deutsch-französische Zusammenarbeit. Die France Mobile sind kleine französische Kulturinstitute auf Rädern. In den bunt beklebten Fahrzeugen, fahren französische Lektoren an Grundschulen, Realschulen und Gymnasien. Unser Berufskolleg ist eines der ersten, das das FranceMobil in der Region angefahren hat. Von der dritten bis zur sechsten Unterrichtsstunde gab es für die Französischlerner der Höheren Handelsschule, des Wirtschaftsgymnasiums sowie einiger Klassen der Reiseverkehrskaufleute und der Fremdsprachensekretärinnen Französischstunden der etwas anderen Art. Aurélie Methia, die französische Lektorin, die uns besucht hat, verstand es, die Schüler mit ansprechenden Partner- und Gruppenaktivitäten zu motivieren. Natürlich durfte bei manchen Übungen herzhaft gelacht werden. Wann führen Schüler sonst auch schon einmal kleine Begrüßungsszenen vor, bei denen sie betont ängstlich versuchen, ihr Gegenüber nicht anzusehen oder bei denen sie angestrengt durch die Gegend hüpfen. Sinn der Sache: Die anderen Schüler mussten passende Adjektive zu der Szene finden: hier: „timide“ oder „sportif.“. Oder ein anderes Highlight: ein Quiz mit Inhalten zur französischen Landeskunde, bei dem verschiedene Gruppen gegeneinander antreten und bei dem es um Schnelligkeit und Reaktionsvermögen geht. Mit bewundernswertem Elan begeisterte Aurélie Methia unsere Schüler und hat so dazu beigetragen, das Fach Französisch noch beliebter zu machen. Einhelliges Fazit der beteiligten Schülerinnen und Schüler: Das war einfach schön, interessant und sehr kurzweilig, in einem Wort: der Besuch hat sich gelohnt. Deshalb: Au revoir, Aurélie, merci beaucoup et à bientôt!!!

Aurélie Methia mit Schülerinnen der HÖHA

Internationales Kolloquium in Aix-Marseille vom 21.10.-23.10.2008

Gemeinsam mit einer Delegation von 14 Französischlehrern/innen und Schulleitern von Berufskollegs aus dem Bezirk Düsseldorf, unter der Leitung von Herrn Staatssekretär Günter Winands vom MSW, nahmen der EU-Beauftragte unserer Schule, Herr Rasche, sowie Frau Prickler, Französischlehrerin am Berufskolleg Bachstraße, an einem internationalen bildungspolitischen Kolloquium in Marseille teil. Themen der Diskussionen waren u. a. Chancengleichheit, Wege zur Steigerung der Attraktivität von Naturwissenschaft und Technik, Schulleben und Gewalt in den Schulen sowie die Beziehungen zwischen Schule und Wirtschaft.

Im Rahmen eines gemeinsamen Workshops der beteiligten Berufskollegs mit den französischen Partnerschulen konnten Herr Rasche und Frau Prickler die Partnerschaft zwischen dem Berufskolleg Bachstraße und dem Lycée Colbert auf eine neue Basis stellen. Geplant sind u. a. die gegenseitige Entsendung von Praktikanten im Rahmen des Programms Leonardo da Vinci der EU, sowie Projekte im Rahmen der Initiative „e-twinning“, bei denen die Schüler und Schülerinnen über das Internet in unmittelbaren Kontakt miteinander treten können.

Die Reise nach Marseille war somit nicht nur sehr informativ für die beteiligten Kollegen, sondern auch ein großer Fortschritt auf dem Weg zur Intensivierung der Partnerschaft des Berufskolleg Bachstraße mit dem Lycée Professionnel Colbert.

Die Teilnehmer der deutschen Delegation im Auditorium des Lycée Hotêlier in Marseille
Die Teilnehmerrunde bei der Präsentation der Ergebnisse des Workshops
Die Delegation der Berufskollegs aus dem Bezirk Düsseldorf unter Leitung von Herrn Staatsekretär Winands
Monsieur Coyo, Schulleiter des Lycée Colbert, Herr Rasche, Frau Prickler beim Workshop
v.l.n.r. Herr Coyo, Herr Rasche, Frau Prickler, Frau Orlando bei der Präsentation der geplanten Projekte

Druckansicht