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Comenius-Projekt

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung [Mitteilung] trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

Viertes Projekttreffen in Düsseldorf erfolgreich beendet

Vom 31. Januar bis zum 5. Februar 2011 hat unser viertes Projekttreffen in Düsseldorf stattgefunden. Das Treffen begann am 31. Januar abends informell mit einem Treffen der ersten angereisten Gäste in der Düsseldorfer Altstadt. Am nächsten Tag begann dann die eigentliche Arbeit. Morgens wurden die Gäste von der Schulleiterin, Frau Herlinger, willkommen geheißen. Frau Herlinger stellte kurz die Schule und unser Profil vor. Daran schloss sich eine kurze Vorstellung der Gäste im Lehrerzimmer an. Herr Rasche, EU-Beauftragter und Koordinator des Comenius-Projektes, führte die Gruppe anschließend durch die Schule. Besonders interessant waren hier unser neu gestalteter Schüleraufenthaltsraum, die exzellent ausgestatteten DV-Räume sowie das Lernbüro. Hier erläuterten die Fremdsprachenassistentinnen den Gästen - in hervorragendem Englisch - wie sie dort arbeiten. Ein Besuch unserer Sozialpädagogin und eine Besichtigung der Aula rundeten den Schulrundgang ab.

Der Nachmittag stand im Zeichen eines geführten Rundganges in Düsseldorf. Am Mittwoch wurde Zeche Zollverein sowie das Folkwang Museum in Essen besucht, die Museen, mit denen sich unsere Schüler im Rahmen des Projektes beschäftigt haben. Die Gäste waren sehr beeindruckt von der Umwandlung der Zeche Zollverein in ein höchst interessantes Kulturzentrum und Museum. Ein Beispiel für gelungenen Strukturwandel.

Am Donnerstag und Freitag fand dann die eigentliche Projektarbeit statt: Die Ergebnisse der Arbeit in allen beteiligten Ländern wurde zusammen getragen, vorgestellt, gesichtet und, so weit wie möglich, bereits in eine druckreife Form gebracht. Ziel des vierten Projekttreffens war, ein Buch mit allen Projektergebnissen zu editieren. Die Arbeit hieran dauert noch an. Die druckreife Fertigstellung des Buches obliegt uns als deutschen Partnern.

Ein Highlight des touristischen Rahmenprogramms war am Freitagnachmittag ein Besuch auf dem Dach des Kölner Doms. Es boten sich unvergessliche Eindrücke und Ausblicke, die man sonst als "normaler" Tourist nicht so mitbekommt. Es handelte sich um eine gebuchte Führung durch einen Steinmetz, der 32 Jahre am Dom gearbeitet hat. Die nicht schwindelfreien Gäste haben aber auf den Besuch lieber verzichtet, da sie nicht unbedingt an einem Baugerüst am Dom den Aufzug bis in 45 Metern Höhe benutzen wollten.

Insgesamt haben wir mit unseren Gästen eine tolle Zeit erlebt und freuen uns auf das Abschlusstreffen im Mai in Grottaminarda, Italien.

Frau Herlinger präsentiert das BK Bachstraße
Arbeitstreffen in der Bibliothek
Besuch im Lernbüro
Auf dem Schulhof Martinstraße

Zweites Projekttreffen in Greenwich (London), Großbritannien

Das zweite Treffen des Comenius-Projekts "Museen – Erziehung und moderne Gesellschaft" fand vom 16.03. – 21.03.2010 in Greenwich, einem Stadtteil von London statt. An diesem Treffen konnten erstmals auch Schülerinnen und Schüler der verschiedenen Länder teilnehmen.

An der Fahrt nahmen dieses Mal der Comenius-Projektkoordinator Herr Rasche, Gesellschaftslehre- und Englischlehrer Herr Nöthen sowie die beiden Schülerinnen Jessica Schaber und Petra Ujvari aus dem Wirtschaftsgymnasium teil.

Bereits am Tag der Ankunft lernten wir die griechischen Kolleginnen und Kollegen aus Trikala, die lettischen Kolleginnen und Schülerinnen aus Riga, die italienischen Kolleginnen und Kollegen mit Schülerinnen und Schülern aus Grottaminarda sowie die gastgebenden Kolleginnen und Kollegen aus Greenwich, London, kennen.

Am darauf folgenden Tag durften wir die Partnerschule "Shooters Hill Post 16 Campus" in Greenwich besuchen und im Rahmen einer umfangreichen Besichtigung erkunden. Das Besondere dieser praxis-orientierten Schule mit schuleigenen Einrichtungen wie Friseursalon, Restaurant und Fotostudio, die von den Schülern selbst betrieben werden, ist die völlige Integration benachteiligter Schülerinnen und Schüler in den Schulalltag. Darüber hinaus bietet die Schule vielfältige weitere Möglichkeiten, insbesondere sportliche Aktivitäten auf dem Basketballplatz oder im eigenen Schwimmbad.

Ein Tag war sodann dem Besuch des Parks von Greenwich und der drei dort gelegenen Museen, die die UNESCO 1997 gemeinsam mit dem Park zum Weltkulturerbe ernannt hat, gewidmet.

Zunächst besuchte die gesamte Gruppe das National Maritime Museum, das weltgrößte Museum der See- und Schifffahrtsgeschichte, wo man u. a. die Original-Uniform, die Lord Nelson in der Schlacht von Trafalgar getragen hatte, sehen kann.

Von dort aus begaben wir uns in das benachbarte Queen´s House, in dem neben anderen Kunstschätzen Originalgemälde von König James I und seiner Frau, Königin Anne von Dänemark, beherbergt sind.

Das Dritte der im Park befindlichen Museen, das wir schließlich besuchten, ist das Royal Observatory Planetarium, eine Sternwarte zur Beobachtung realer Himmelskörper mit weiteren angeschlossenen Räumlichkeiten, in denen u. a. eine simulierte Reise durch den Sternenhimmel unternommen werden kann. Zu den bemerkenswertesten Ausstellungsstücken zählt das berühmte Längenchronometer H4 von John Harrison. Die Planetarium-Show "Secrets of the Sun" bot uns einen eindrucksvollen Blick auf die Sonne und erläuterte deren wichtige Rolle in unserem Sonnensystem. Auf dem Gelände verläuft zudem die Grenze zwischen der westlichen und östlichen Hemisphäre, die so genannte Meridianlinie, die mittels eines im Boden eingelassenen Messingstreifens markiert ist.

Zum Wochenende stellten die Vertreter der einzelnen Nationen die individuell ausgewählten Museen ihrer jeweiligen Heimatregionen vor und berichteten über deren Besuche, um sich anschließend über die zukünftigen Vorhaben und weiteren Projekte auszutauschen.

Wir schilderten unseren Besuch der Essener Zeche Zollverein, die auch als die "schönste Zeche der Welt" bekannt und heute als eines der imposantesten Industriedenkmäler und Zentrum der Kreativwirtschaft im Ruhrgebiet ebenfalls zum Weltkulturerbe ernannt ist. Deren Präsentation stieß auf großes Interesse bei allen Kolleginnen und Kollegen und bereitete allseits Vorfreude auf das kommende Treffen in Deutschland, das voraussichtlich im März 2011 bei uns in Düsseldorf stattfinden wird.

Neben den Programmpunkten bestand auch ausreichend Gelegenheit, die Metropole London mit ihren vielen Facetten kennen zu lernen und weitere der zahlreichen interessanten Museen der Stadt zu besuchen.

(Petra Ujvari, WGym9a)

Gastgeber Dave Horsburgh erläutert die Sehenswürdigkeiten Londons
Shooters Hill' Schulleiter Mark Vincent erläutert das Schulkonzept
Die Comenius-Projektteilnehmer aus fünf Nationen
Royal Naval College und Queen's House und im Hintergrund: das Planetarium
Die Delegation des Berufskollegs Bachstraße (von links: Herr Rasche, Petra Ujvari, Herr Nöthen, Jessica Schaber)
Das Royal Observatory Planetarium
Etwas freie Zeit: Sehenswürdigkeiten wie Millennium Bridge und St. Paul's Cathedral
The Clarendon - unser Hotel

Unser Comenius Projekt: "Museen – Erziehung und moderne Gesellschaft" ist gestartet

Erstes Projekttreffen in Trikala/Griechenland

Vom 8. November bis zum 12. November nahmen Frau Muser, GL-Lehrerin im Wirtschaftsgymnasium und Herr Rasche, EU-Beauftragter und Comenius-Projektkoordinator am ersten Projektreffen in Trikala/Griechenland teil.

Dort haben sie, neben den griechischen Kolleginnen und Kollegen, die das Projekt initiiert haben, auch Lehrerinnen und Lehrer aus London/Großbritannien, Riga/Lettland sowie Grottaminarda/Italien getroffen und die gemeinsame Projektarbeit geplant.

Die überaus gastfreundlichen griechischen Kolleginnen und Kollegen der „2.Epal“ (der Berufsschule) in Trikala hatten dieses erste Treffen vorbereitet. Neben einer ausführlichen Besichtigung der Partnerschule standen einige Arbeitstreffen auf dem Besuchsprogramm, um die kommende Arbeit an unserem Comenius-Projekt vorzubereiten. Außerdem haben sich alle Partnerschulen jeweils mit Hilfe einer Power-Point-Präsentation vorgestellt. Dabei erhielten alle am Projekt beteiligten Kolleginnen und Kollegen einen sehr interessanten Einblick in die verschiedenen Partnerschulen sowie deren spezielle Schwerpunkte und Besonderheiten. Die griechischen Kollegen hatten aber auch ein „kulinarisches“ und „touristisches“ Rahmenprogramm zusammengestellt. So wurden wir an jedem Abend mit anderen Köstlichkeiten aus der griechischen Küche verwöhnt und hatten alle Gelegenheit, uns besser kennen zu lernen. Außerdem gab es für uns eine Besichtigung von Trikala mit Besuch des historischen Uhrturms und des byzantinischen Burghügels sowie der Altstadt von Trikala (Varoussi). Der touristische Höhepunkt war allerdings sicherlich der Besuch der Meteora-Klöster am letzten Tag unseres Aufenthaltes. In einer unvergleichlichen Landschaft thronen zahlreiche Klöster auf fast senkrecht aufsteigenden Felsen und bieten dem Besucher atemberaubende Blicke in die Ebene und die Berge um Trikala. Da der Austausch zwischen allen Kolleginnen und Kollegen so gelungen war, haben wir uns bereits bei diesem ersten Projekttreffen vorgenommen, dass die Partnerschaft unserer Schulen möglichst über das geplante Comenius-Projekt hinaus Bestand haben soll.

Ziele unseres gemeinsamen Projektes

Ziel des Projektes bzw. der Comenius-Partnerschaft ist es, die Schüler für kulturelle und historische Hintergründe von Museen in ihrem eigenen Land zu sensibilisieren. Außerdem sollen sie durch die Projektarbeit internationale und interkulturelle Ähnlichkeiten und Unterschiede im Umgang mit Museumspräsentationen herausfinden.

Ein Schwerpunkt der Partnerschaft wird sein, Projektarbeiten mit unseren Schülern durchzuführen, die sich auf die Vorbereitung eines Museumsbesuches, den Museumsbesuch selbst, sowie die Nachbereitung eines Museumsbesuches beziehen. Unsere Schüler sollen sich aktiv an der Planung und Nachbereitung beteiligen.

Alle Beteiligten an der Comenius-Partnerschaft werden gemeinsam eine CD-ROM und ein gemeinsames Buch erstellen.

Die Projektsprache ist Englisch. Auf diese Weise werden sowohl die Lehrer als auch die Schüler ihre Englischkenntnisse automatisch während der Projektarbeit wieder auffrischen.

D A T U M G E P L A N T E S   E R E I G N I S
11/2009 Erstes Treffen in Griechenland, Festlegung der Regeln für die Zusammenarbeit, Vorstellung eigener Präsentationen
03/2010 Zweites Treffen in London, Präsentation der bisherigen Ergebnisse, Planung der weiteren Aktivitäten
10/2010 Drittes Treffen in Lettland, Vorbereitung des gemeinsamen Buches, das auch von anderen Lehrern benutzt werden kann
02/2011 Viertes Treffen in Deutschland, Präsentation der Schülerarbeiten auf DVDs, Endredaktion des gemeinsamen Buches
04/2011 Abschlusstreffen in Italien: Präsentation aller gemeinsamen Produkte im feierlichen Rahmen, Evaluation des Projektes durch alle teilnehmenden Lehrer

Bilder des ersten Projektreffens in Trikala/Griechenland

Die am Projekt beteiligten Kolleginnen und Kollegen vor der Berufsschule in Trikala
Die Partnerschule in London stellt sich vor
Die griechischen Berufsschüler und die Kollegen und Kolleginnen lauschen den Vorträgen
Gemeinsame Arbeit am Projekt
Touristischer Höhepunkt der Reise: die Meteora-Klöster
Besuch in einer Klasse von Bauzeichnern
Frau Muser und Herr Rasche präsentieren das Berufskolleg Bachstraße und erläutern das duale System der Ausbildung in Deutschland
Blick auf Trikala
Unsere Partnerschule in Trikala

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