Ansprechpartner

Bereichsleiter Herr Schmidt
Bildungsgangleiter Herr Dönges

Sie erreichen Herrn Dönges (Bildungsgangleitung) telefonisch unter der Nummer: 0211 8922-431, Herrn Schmidt (Bereichsleitung) unter der Nummer 0211 8922-433. Sie können ihnen aber auch eine Mail schreiben.

Cinéfête

Quelle: https://duesseldorf.institutfrancais.de/bildung/lehrprojekte/cinefete am 25.06.17

Am 9. Juni begaben sich einige Schüler der WG15 und 16 mit ihren Französischlehrenden, Frau Le Gars und Herrn Rasche, zum Filmmuseum in die Schulstraße, um an der Cinéfête 17, dem französischen Jugendfilmfestival teilzunehmen.

Dort sahen sie sich den Film Les Combattants von Thomas Cailley (Liebe auf den ersten Schlag 2014) an.

Der Film handelt von einer ganz besonderen Liebe zwischen zwei jungen Menschen, die für die Apokalypse trainieren, weil ihnen das Frankreich der Gegenwart keine Perspektive mehr bietet.

Seit dem Jahr 2000 bietet die Cinéfête Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, das junge Kino Frankreichs zu entdecken.

Zu diesem Anlass werden französische Filme in Originalfassung mit deutschen Untertiteln gezeigt, die typische Jugendthemen behandeln. Neben Sprache und Kultur lernen die Schülerinnen und Schüler auch Spannendes über ihre französischen Altersgenossen.

Das Verlegen des Französischunterrichts ins Kino hat allen großen Spaß bereitet.

Das Wirtschaftsgymnasium kooperiert mit dem Düsseldorfer Schauspielhaus

Auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit!

Kompetenzen, Kurvendiskussion, Kostenstellen. In den Lehrplänen für das Wirtschaftsgymnasium finden sich viele „K-Wörter“, aber den Begriff Kultur sucht man oft vergebens.

Dabei ist Kultur ist das, was das Zusammenleben und Verhalten der Mensch gestaltet und letztlich leitet. Theater hat bereits seit der Frühzeit über den Menschen und das Leben erzählt, damit Kultur geschaffen, Bestehendes reflektiert, kritisiert und häufig auch gesellschaftlich provoziert.

Gerade heute ist es wichtiger denn je, dass sich junge Menschen mit sich selbst und ihrer Gesellschaft auseinandersetzen. Ein Weg dahin ist die kulturelle Bildung. Dazu will das Wirtschaftsgymnasium einen Beitrag leisten:

Am 2. Juni 2017 fand die offizielle Übergabe des Kooperationsvertrags zwischen dem Schauspielhaus und dem Wirtschaftsgymnasium statt. Nach dem Unterricht machten sich einige Schülerinnen und Schüler aus der WG 16a in brütender Hitze mit Frau Schönenberg und Herrn Dönges auf zum Jungen Schauspielhaus in der Münsterstraße. Dort hat man sich sehr über unseren Besuch gefreut und der Leiter, Herr Fischer-Fels, fand die Zeit, sich genauer über seine „Klientel“ zu informieren.

Inhalt des Vertrages sind u.a. regelmäßige Theatergänge mit den Klassen und mögliche unterrichtliche Vor-und Nachbereitung durch Theaterpädagogen. Dank des Angebots des neuen kreativen Leitungsteams am Düsseldorfer Schauspielhaus freuen wir uns nun auf eine spannende Theaterzeit!

D'Haus in der Münsterstraße
... und ausdiskutieren.
Rahmenbedingungen schaffen...
Wir freuen uns drauf!

Goethe – ein Buch mit sieben Siegeln?

Der Leistunsgkurs Deutsch zu Gast im Schloss Jägerhof

Goethe – ein Buch mit sieben Siegeln?

Keineswegs! Nach einer ausführlichen Beschäftigung mit dem Faust-Drama in Text, Bild und Ton im Deutsch-Unterricht des Leistungskurses 15 a und b und unserem Besuch der Theatervorführung „Faust (to go)“ im Düsseldorfer Schauspielhaus stand nun am 24. März ein Besuch des Goethe-Museums im Schloss Jägerhof am Hofgarten an.

In den schönen historischen Ausstellungsräumen gab es über unseren Dichterfürsten vieles zu sehen und zu erfahren. Die Museumspädagogin Frau Dr. Silke Hoffmann führte kompetent, aber auch mit einigen Anekdötchen über den deutschen Nationaldichter durch die Sammlung, die aus wertvollen Exponaten, wie z. B. seltenen Porzellantassen mit Werther-Motiven, einer Locke des Dichters und Handschriften sowie Erstausgaben und Bildern besteht.

Auch gibt es einen „Werther-Raum“, der mit Hörproben, Lindenblütenduft und Bildern „Die Leiden des jungen Werther“ thematisiert. Mit diesem Roman, der den Weltruhm des Dichters begründete, hatte sich der junge Goethe den eigenen Liebeskummer von der Seele geschrieben.

Anhand eines Modells von Goethes Domizil am Frauenplan in Weimar konnte man sich einen Einblick in die häuslichen Verhältnisse des Dichters verschaffen. Goethe kannte keine Geldsorgen und lebte zusammen mit seiner Frau Christiane recht feudal im hinteren Trakt eines Hauses mit vielen Zimmern und einer riesigen Bibliothek - der vordere Teil war für Besucher reserviert, die Goethe ihre Aufwartung machen wollten.

Auch zu „Faust“ gab es einige Exponate. Bilder, die die Szenenfolge des Dramas illustrierten, eine Zeichnung der schon schwangeren Margarete (Gretchen), die ihr „Bäuchlein“ kaum mehr verbergen kann, eine Ausgabe des historischen Volksbuchs über den historischen Faust, der laut Sage einen Pakt mit dem Teufel schloss und sich mit seinem Labor in die Luft jagte.

Immer wieder erläuterte Frau Dr. Hoffman, welche Stoffe Goethe bei der Verfassung des „Faust“ beeinflusst hatten. Die Schülerinnen und Schüler hatten zudem die Gelegenheit, Fragen zu stellen, wovon sie ausgiebig Gebrauch machten.

M. Wangler-Schmid

„Faust (to go)“ - eine Rezension

Faust to-go (Bild: Sebastian Hoppe, https://www.dhaus.de/programm/a-z/faust-to-go)

Schon seit einigen Wochen beschäftigt sich der Deutsch-Leistungskurs des Wirtschaftsgymnasiums mit dem Klassiker „Faust - Der Tragödie erster Teil“ von Johann Wolfgang von Goethe. Nun wollten wir diesen Stoff auch einmal auf der Bühne sehen.

Deswegen besuchten wir am 6.März 2017 eine Theateraufführung mit dem Titel „Faust (to go)“ im „Central“, der momentanen Spielstätte des Schauspielhauses Düsseldorf.

Wie wir bald bemerkten, handelt es sich um eine mobile und zeitgerechte Umsetzung des Klassikers „Faust I“. Regisseur Robert Lehniger inszenierte Fausts Reise als theatrales Roadmovie mit einem Ensemble von fünf Schauspielern, die in verschiedene Rollen schlüpfen mussten.

Durch eine Mischung aus digitalen Elementen und der Schauspielkunst der Darsteller wurden die Schülerinnen und Schüler immer wieder beeindruckt. Lehniger ließ dabei die Menschen und die Straßen Düsseldorfs Teil des Stückes werden, indem er Filmmaterial einsetzte und mit dem Spiel auf der Bühne verband.

Zum Beispiel wurde eine Szene auf den Rheinwiesen vor dem Rheinturm aufgenommen. Statt in „Auerbachs Keller“ in Leipzig saßen Faust und Mephisto in einer Cocktailbar in der Düsseldorfer Altstadt. Eine Reduzierung auf die bedeutendsten Szenen sorgte für eine angenehme Länge des Stückes, sodass jeder bis zum Schluss aufmerksam zuhören und zuschauen konnte.

Durch einen besonderen Blickwinkel brachten auf der Bühne installierte Videokameras den Zuschauern die Emotionen der Figuren, allen voran natürlich Faust und Gretchen, näher. Für Abwechslung sorgten passende Tanz- und Gesangseinlagen und eine teilweise schrille und manchmal überspitzte Darbietung, Damit jedoch nicht vergessen wird, worum es eigentlich geht, wurde in den Versen des Originaltextes gesprochen.

Mein Fazit: Es ist eine lohnenswerte Theateraufführung, die es schafft, die tragische Geschichte eines innerlich zerrissenen, unzufriedenen Gelehrten und eine zum Scheitern verurteilte Liebesgeschichte in einer beeindruckenden Art und Weise wiederzugeben.

Franziska Schlicht WG15a

Präsentation von Stefan Drzisga am 11.11. 2016

Am 11.11.2016 besuchte Herr Stefan Drzisga von der Stadtsparkasse die Unterstufe des Wirtschaftsgymnasiums und hielt in der Aula einen Vortrag über Wertpapiere, die Börse und die Wirtschaft.

Viele sagen, Wertpapiere sind besser als Aktien. Dies stimmt allerdings nur für diejenigen, die diese Achterbahn der Gefühle nicht aushalten können. Man kann sich bei Aktien nie sicher sein, ob sie nach einem Einsturz wieder wachsen. Daher verkaufen viele Leute ihre Aktien aus Angst vor zu hohen Verlusten zu früh. Viele der Betroffenen werden wohl nie wieder am Aktienmarkt teilnehmen. Mit festverzinslichen Wertpapieren kann man keine Verluste erleiden.

Unterschied Börse und Markt

Im Hinblick auf die Qualität der „Produkte“ erkennt man, dass es sich bei den Börsenprodukten immer um ein identisches Produkt handelt. Anders als auf dem Markt, denn dort ist jedes Produkt immer etwas anders und nie komplett identisch. Die Börsenprodukte sind also standardisiert. Wir als Käufer wissen exakt, was wir bekommen.

Kauf und Verkauf der Aktie(n)

Viele Käufer richten sich nach Kauf-, Verkaufs- und Handelsempfehlungen. Allerdings muss man als Käufer auch selber auf dem neusten Stand bleiben, um selbständig handeln zu können. Auch Emotionen spielen eine große Rolle: Gefällt mir das neuste Produkt? Gefällt es der breiten Masse? Welche Chancen hat das Unternehmen gegen Mitstreiter auf dem Markt?

Risikobereitschaft

Es gibt zwei Arten von Aktienkäufern. Einmal die, die auf Sicherheit setzen und verkaufen, sobald die Aktie fällt. Natürlich gibt es auch die, die ein Risiko in Kauf nehmen und so lange die Aktien behalten, bis der Wert (hoffentlich) wieder steigt. Wichtig bei diesem Handeln ist vor allem, dass beide Arten der Käufer ein gutes Gefühl bei ihrer eigenen Kauf- und Verkaufsstrategie haben.

Ereignisse und Börse

Viele wichtige Ereignisse auf der ganzen Welt nehmen Einfluss auf die Politik und die Finanzwelt. Herr Drzisga erwähnte in dem Zusammenhang das Buch „Der Schwarze Schwan“ von Nassim Nicholas Taleb. Dort wird genauer beschrieben, wie Ereignisse die Welt verändern (z.B. 9/11 und Fukushima). Es wird alles, was vorher gesagt wurde, in Frage gestellt. (Nach 9/11 sank der DAX um 27 Prozent und die Grundlagen der gesamten Marktwirtschaft wurden angegriffen.)

Wichtige Voraussetzung, um sicher Aktien zu kaufen

Bevor man in Aktien investiert, sollte man sicher sein, dass man im Notfall (z.B. geplatzter Reifen, Krankheitsfall etc.) genug Geld beiseitegelegt hat. Denn falls mehr Geld gebraucht wird, müssen viele der Aktien zu einem Zeitpunkt verkauft werden. Dazu sollte man auch sein eigenes Ziel vor Augen haben, aber auch, ob es überhaupt realistisch ist und wie es erreicht werden kann.

„Was damals Recht war...“

Besuch der Ausstellung zur NS-Militärjustiz im Landtag

"Was damals Recht war...":
bei der die Schülerinnen und Schüler...
...NS-Militärjustiz gewinnen konnten.
So der Titel der Ausstellung im Landtag NRW,
...Einblicke in verstörende Schicksale der...
Eine lohnenswerte Ausstellung!

Die Mittelstufe des Wirtschaftsgymnasiums besuchte am 2. Februar 2017 eine Ausstellung mit diesem Titel im Landtag NRW, die die Urteile der NS-Militärjustiz gegenüber Soldaten, aber auch Zivilisten näher beleuchtete. Das Thema „Nationalsozialismus“ wird derzeit in den beiden Klassen unterrichtet.

Die Schülerinnen und Schüler erhielten zunächst eine Einweisung in den Aufbau der Ausstellung und teilten sich sodann in fünf Gruppen auf, die jeweils tiefer greifende Aspekte dieses Themas untersuchten und anschließend den anderen darstellten.

Wurden im Ersten Weltkrieg noch 48 Todesurteile vollstreckt, so waren es im Zweiten Weltkrieg 19600. Ein krasser Gegensatz, der eines verdeutlicht: Die Urteile wurden hauptsächlich der Abschreckung wegen verhängt. Eine drohende „Wehrzersetzung“ nach ersten verlustreichen Schlachten musste unbedingt vermieden werden.

Ein U-Boot-Kommandant, der den erfolgreichen Kriegsverlauf infrage stellte, wurde denunziert und zum Tode verurteilt. Eine Gruppe von jungen Männern, die sich aus Angst vor dem Kriegseinsatz die Arme brechen ließ, um kriegsuntauglich zu werden, flog auf und jeder Einzelne wurde hingerichtet. Sie sollten kein Beispiel für andere Soldaten abgeben.

Die Schülerinnen und Schüler näherten sich diesem Thema interessiert, aber - die Schicksale der einzelnen Fallgeschichten vor Augen - auch erschrocken und verstört.

„Was damals Recht war kann heute nicht Unrecht sein“ lautete nach dem Krieg die Feststellung ehemaliger Nazi-Richter, die sich trotz zahlreicher Verstöße gegen universelle Menschenrechte auf das Rechtssystem des Dritten Reiches beriefen und sich keiner Schuld bewusst waren.

Eine lohnenswerte Ausstellung der „Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas“, die einmal mehr zeigt, dass wir stets unser Bewusstsein für den Wert von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit schärfen müssen. Wir sind dafür verantwortlich, dass Verbrechen, wie sie zur Nazizeit begangen wurden, nie wieder geschehen.

WG-Team

Gleich um die Ecke: Exkursion der WG 14a zur Bilker Kirche

Bilker Kirche

Wir, die Klasse WG14a, haben am Donnerstag den 29.09.2016, mit unserer Religionslehrerin Frau Preuß eine Exkursion zur Bilker Kirche, St.Martin gemacht.

Empfangen wurden wir vor Ort von einer Seelsorgerin der Gemeinde, Frau Ober, die uns einen tieferen Einblick in die Bilker Kirche und Kirche allgemein gegeben hat. Im Laufe der Exkursion hat uns Frau Ober typische Ausstattungen einer Kirche nähergebracht, wie beispielsweise den Altar, das Taufbecken und den Tabernakel.

Gleichzeitig haben wir Informationen über die Geschichte der Gemeinde Sankt Martin erhalten, z.B., dass die Gemeinde bereits über mehrere hundert Jahre existiert. Während der Exkursion durften wir Fragen an Frau Ober stellen, die sie uns ausführlich beantwortet hat.

Dabei hat uns eine Frage besonders interessiert: „Welche Kriterien müssen erfüllt sein, um heiliggesprochen zu werden?" Die Antwort lautet, dass ein Mensch, der heiliggesprochen wurde, ein Wunder vollbracht und sich zusätzlich für seine Mitmenschen bzw. für die Gesellschaft aufgeopfert hat. Dabei nannte sie noch ein Beispiel eines im 20. Jahrhundert Heiliggesprochenen, Maximilian Kolbe, der im KZ saß und freiwillig anstelle eines Familienvaters in den Hungerbunker ging. So rettete er durch sein eigenes Opfer dem Familienvater das Leben. Vor allem aber seien Heilige Menschen, die die Liebe Gottes weitergegeben und für die Welt sichtbar gemacht haben. Die Exkursion hat uns insgesamt gefallen und uns unser aktuelles Religionsthema: "Ekklesiologie-die Lehre der Kirche" noch besser verdeutlichen können.

Wir bedanken uns für diese lehrreiche Exkursion herzlichst bei Frau Preuß und unserer „Kirchenführerin“ Frau Ober.

Sharon Emmanuel, Philip Potthast & Laura Malčević, WG 14a

Abschlussfahrt der Oberstufe des Wirtschaftsgymnasiums nach Polen

Die WG14b mit ihrem Klassenlehrer Herrn Dönges

Am Abend des 11.09.2016 begann für die bevorstehenden Abiturienten des Wirtschaftsgymnasiums die Abschlussfahrt nach Polen.

Nach der elfstündigen Reise kamen wir Montagmorgen endlich in Breslau an. Da wir noch nicht die Möglichkeit hatten, im Hotel einzuchecken, durften wir die Gegend erkunden und ein Frühstück genießen.

Es dauerte nicht mehr lange und der erste Programmpunkt fing mit einer dreistündigen Stadtführung durch Breslau an, bei der uns zentrale Orte, gute Restaurants und Sehenswürdigkeiten gezeigt wurden.

Am nächsten Tag besuchten wir die alte Universität in Breslau, in der es einen Matheturm gab. Von dort aus hatte man eine wunderschöne Aussicht auf ganz Breslau. Doch für viele Schüler war der Höhepunkt der Klassenfahrt der Besuch im größten Zoo Polens - einmal wieder Kind sein!

Mittwoch ging es dann los in das weltbekannte Konzentrationslager/ Vernichtungslager Auschwitz, wo wir eine vierstündige Führung hatten, die für alle sehr emotional war.

Am Abend fuhren wir weiter nach Krakau, wo wir in einem Hotel zusammen zu Abend gegessen haben. Der vorletzte Tag begann schon früh mit einem Stadtrundgang durch Krakau, wo uns hauptsächlich Sehenswürdigkeiten gezeigt wurden.

Nachdem sich alle mit leckerem Essen gestärkt hatten, fuhren wir schon zu unserem nächsten Ziel - Schindlers Fabrik. Ein Ort, an dem Oskar Schindler damals hunderte von Juden eingestellt hatte, um sie vor der Ermordung im Vernichtungslager zu bewahren.

Da es unser letzter gemeinsamer Abend war, gingen die meisten in der Stadt essen und ließen den Abend schön ausklingen. Da am Freitag um 16 Uhr die Heimreise anstand, hatten wir noch die Möglichkeit, uns ein letztes Mal Krakau in kleinen Gruppen anzusehen und Souvenirs für Familie und Freunde zu besorgen.

Alles in allem war es eine erfolgreiche Abschlussfahrt; denn das Wetter war herrlich und das Programm war interessant und aufschlussreich.

Zudem haben Schüler und Lehrer gut miteinander harmoniert.

 

Anita Borchers, WG14b

Eine verdiente Pause!
...und unterhaltsame Busfahrten.
Stadtführung
Auf Erkundungstour
Schöne Städte...
Breslau
Breslau
Gute Aussichten!

Nun auch offiziell: Kooperation der Realschule Benrath und dem Wirtschaftsgymnasium des Berufskollegs Bachstraße

Frau Heithorst und Herr Erven

Die Zusammenarbeit zwischen der Realschule Benrath und dem Wirtschaftsgymnasium des Berufskollegs Bachstraße ist bereits gelebte Tradition. Seien es die Informationsveranstaltungen für die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen an der Realschule oder aber der Einblick in das noch unbekannte Unterrichtsfach Betriebswirtschaftlehre im Rahmen eines Schnuppertages am Wirtschaftsgymnasium - Frau Heithorst und Herr Erven (Rektor der Realschule Benrath) sind sich einig: Die bereichernde Kooperation soll auch weiterhin ein fester Bestandteil des Schullebens sein.

Dies wurde am vergangen Freitag nun auch in einer Kooperationsvereinbarung schriftlich festgehalten. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

Die Deutsche Schülerakademie – der beste Sommer meines Lebens

Franziska Müller, WG 15b

Als ich von meinen Lehrern gefragt wurde, ob ich im Sommer zur Deutschen Schülerakademie (DSA) fahren möchte, war ich zuerst skeptisch. Ich fühlte mich zwar geehrt, von meiner Schule dafür ausgewählt zu werden, da es sich um ein außerschulisches Förderungsprogramm für leistungsstarke und motivierte Schülerinnen und Schüler handelt. Allerdings ließ mich die Aussicht, auch noch in meinen Ferien in die Schule zu gehen, statt in den Urlaub zu fahren, an meiner Entscheidung zweifeln.

Meine Zweifel waren sofort verflogen, als ich auf dem Gelände des CJD in Braunschweig, dem Internat, in dem die DSA stattfinden würde, ankam. Ich wurde sehr herzlich empfangen und sofort einer Gruppe von Teilnehmern zugeteilt, die zum Kennenlernen eine Rallye über das Gelände machen sollten. (Wie sich später herausstellte, gewann meine Gruppe die Rallye sogar.)

Der Tag in der DSA begann morgens mit dem Frühstück von 7:30 bis 8:30 Uhr, woraufhin es direkt mit dem Plenum weiterging, bei dem die Aktivitäten, die sogenannten KüAs (Kursübergreifende Aktivitäten) geplant wurden. Hier war Anwesenheitspflicht, egal, ob man am Tag davor um 22:00 Uhr oder um 5:00 Uhr morgens schlafen gegangen war. Danach ging es in die Kurse. Ich hatte mir den Kurs „Journalistische Ethik im digitalen Zeitalter“ ausgesucht, der von zwei renommierten Journalistinnen geleitet wurde. Wir diskutierten über die Zukunft des Journalismus und des Internets, setzten uns mit dem klassischen Journalismus auseinander, indem wir journalistische Texte verfassten, wie eine Reportage zu der Fragestellung: „Hat Braunschweig Angst vor dem Brexit?“. Außerdem setzten wir uns mit dem investigativen Journalismus, wie den Panama-Papers, auseinander. Nach dem Mittagessen gab es Zeit für die KüAs, in denen die Teilnehmer für die anderen Teilnehmer Kurse wie „Chinesisch für Anfänger“ anbieten konnten. Am Nachmittag gab es noch einmal eine Kurseinheit und abends war es wieder Zeit für die KüAs.

Eines der Highlights der DSA war definitiv der Exkursionstag, an dem ich das Glück hatte, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt zu besuchen. Dort hatten wir u.a. die Möglichkeit, über ein digitales 3D-Modell des Mars, welches mithilfe von Satellitenfotos erstellt wurde, zu „laufen“ und uns den Sonnenaufgang auf dem Mars anzugucken.

Die DSA wurde, trotz meiner anfänglichen Zweifel, durch die kreative Atmosphäre, die von Anfang an durch die Leiter geprägt wurde, und durch die ca. 100 Teilnehmer, die sofort offen auf einen zugingen und einen aufnahmen, zum schönsten Sommer meines Lebens. Ich möchte mich bei allen Teilnehmern und Leitern sowie meinen Lehrern bedanken, dass sie mir diese Erfahrung ermöglicht haben. Ich kann es jedem nur empfehlen!

Franziska Müller, WG 15b

Wir gratulieren den Schülerinnen und Schülern der WG13 zum bestandenen Abitur!

Ansprache von Damla Emir und Frederik Hoffmann

Unter dem Motto „Abicetamol“ fand am Freitag, den 1. Juli, die traditionelle Verabschiedung der Absolventinnen und Absolventen des Wirtschaftsgymnasiums statt. Diesmal fiel die Wahl auf das Chapiteau in Flingern. Hier fanden sich Familien und Freunde sowie Lehrerinnen und Lehrer zusammen, um die Übergabe der Zeugnisse in einem festlichen Rahmen zu begehen und die Schülerinnen und Schüler gebührend zu verabschieden.

Gespannte Zuhörer
Glückliche Absolventen...
Eine besondere Ehrung geht an...
Frau Heithorst beglückwünscht die Abiturientinnen/-en
... und Absolventinnen
... Valentin Stiegmann! Herzlichen Glückwunsch!

Wassersporttag der WG15b

Fertigmachen für die Paddeltour
Alle in einem Boot
Erlernen der Paddeltechnik zu zweit
Gemütliches Beisammensein

Am 31.05.16 ging es im Rahmen des Sportunterrichts der WG15b zum langersehnten Wassersportausflug nach Ratingen an den Grünen See. Durch Herrn Beckers, der uns ermöglicht hat, kostenlos das Vereinshaus des WSCV zu nutzen, nutzten wir anschließend die Möglichkeit und grillten.

Nach drei Unterrichtsstunden in der Schule machte sich die Klasse auf den Weg nach Ratingen. Um 12:40 Uhr erreichte die Klasse das Vereinshaus, wo bereits Frau Frank, Frau Wilden und Herr Gabor – unsere begleitenden Lehrkräfte – auf uns warteten. Herr Beckers stellte sich vor, die Klasse wechselte in die passenden Ruderklamotten und deponierte die mitgebrachten Lebensmittel in der Küche. Anschließend beförderte die Klasse das Drachenboot in den See. Nach kurzer Einweisung durch Herrn Beckers starteten die 20 Schülerinnen und Schüler sowie Frau Frank und Herr Gabor die Rudertour. Während die Schüler eifrig Runden im See drehten, bereiteten Frau Wilden und drei weitere Schülerinnen den Grill und die Sitzmöglichkeiten für die fleißigen Ruderer vor.

Schließlich traf die erschöpfte aber dennoch positiv überraschte Klasse erneut im Vereinshaus ein. Gemeinsam deckten wir die Tische und Herr Beckers zündete den Grill für uns an. Einige Schüler begaben sich zum Grill und bereiteten das Fleisch zu. Beim gemeinsamen Essen herrschte eine ausgelassene Stimmung während im Hintergrund Musik im Radio lief. Um ca. 16:30 Uhr fing die Klasse an zügig aufzuräumen und machte sich auf dem Weg zur Bushalltestelle.

Obwohl ein relativ trübes Wetter herrschte hat sich der Ausflug absolut gelohnt, nicht nur wegen der Abwechslung die dadurch in den Sportunterricht gebracht wurde sondern auch wegen der Erfahrung um die die Klasse nun reicher ist. Die  WG15b dankt allen Mitwirkenden, die uns diesen Ausflug ermöglicht haben und hoffen, dass auch zukünftige Klassen von diesem Angebot profitieren.

Maryam Koubaa, WG15b

Abschlussfahrt der WG13 nach Oxford – "What an Erfolg!"

Gute Laune auf der Fähre von Calais nach Dover
Gruppenbild vor dem wundervollen Blenheim Palace
Italian Food in Oxford - Dig in!
Interessierte Lauscher bei der Stadtführung in Oxford
5 Damen und eine Kuh im Mini-Werk
Blick zurück auf eine schöne Zeit

Am 13. März ging es für die Klassen der Jahrgangsstufe 13 des Wirtschaftsgymnasiums am frühen Morgen auf große Reise. Oxford, "city of dreaming spires", die Hauptstadt der Grafschaft Oxfordshire in England war das auserkorene Ziel. Unser Bus startete mit Verzögerung und unsere Vorfreude auf die bevorstehenden Tage wurde durch unsere Müdigkeit gebändigt.

Halb verschlafen stiegen wir gegen Mittag auf die Fähre, die uns von Calais, Frankreich, nach Dover, England, brachte. Wer nicht gerade seekrank war, genoss eineinhalb sonnige Stunden an Bord oder durchstöberte den Duty-free-Shop nach Leckereien und Mitbringseln, bevor wir endlich die große Insel erreichten. Von dort aus fuhren wir noch ein ganzes Stück nach Oxford, vertrieben uns aber die Zeit mit einem weiteren Nickerchen oder spontanem Groschen-Sightseeing. Nach der Ankunft verstauten wir unser Gepäck in den Zimmern und machten uns auf, um die Innenstadt zu erkunden und fielen abends allesamt erschöpft in die Betten.

Der nächste Tag begann früh mit einem herzhaften englischen Frühstück - Rührei, Bohnen, Bacon und Würstchen - bevor wir uns zu einer Stadtführung aufmachten. Wir durchforsteten gemeinsam die Universität, die alten Bauten sowie die kleinen Gassen, in denen sich der einzigartige Charme von Oxford einfangen lässt. Gegen Nachmittag fuhren wir alle zusammen nach Woodstock, um uns Blenheim Palace anzuschauen, den Wohnort von Charles James Spencer-Churchill, dem zwölften Duke of Marlborough. Neben asbachuralten, unfassbaren Kunstschätzen, wie zum Beispiel einer alten Uhr aus Frankreich, die schon seit mehr als 200 Jahren funktioniert, wurden im Blenheim Palace sowohl Szenen für den aktuellen 007-Film "Spectre" als auch für den neuesten "Mission Impossible"-Streifen gedreht. Ein gefundenes Fressen für die Film- und Autofans unserer Stufe! Anschließend genossen wir die letzten Sonnenstunden im Park des Palastes. Denn obwohl es kühl war, konnte man sich den Anblick nicht entgehen lassen.

Den Morgen des nächsten Tags verbrachten wir im Mini-Werk von Oxford. Wir durften zusehen, wie modernste Roboter die Einzelteile der Autos zusammensetzten und wie nach und nach ein kompletter Mini entsteht. Vor allem die Selbständigkeit und die Geschwindigkeit der Roboter waren für viele ein echter Hingucker; damit hatte fast niemand gerechnet. In der zweiten Produktionshalle konnten wir im Kontrast dazu bewundern, wie die Mitarbeiter das Innenleben der Minis montieren und wie am Ende das fertige Endprodukt tatsächlich vom Laufband fährt. Ich glaube, obwohl wir alle eher mit einem ernüchterten Gefühl zur Besichtigung fuhren, war der Besuch ein echtes Highlight. Vor allem auch, weil die Guides äußerst sympathisch waren und unsere Fragen mit Entzücken und Begeisterung beantworteten – natürlich auf Englisch!

Am nächsten Tag stand das Ereignis an, auf das sich alle am meisten gefreut hatten: unser Tag in London. Unseren Bus verließen wir am Londoner Zoo, der direkt am Ramsey Park liegt. Von dort aus spalteten sich die Gruppen; manche liefen durch den Park ins Stadtzentrum, andere nahmen die U-Bahn. Viele von uns waren das erste Mal in London und so bestaunten wir den ganzen Tag über die Sehenswürdigkeiten der Stadt, genossen die Sonne, besuchten die Geschäfte und Souvenirshops oder aßen in bekannten Restaurants. Als wir uns abends wieder am Bus trafen - mit ein bisschen Verspätung, man kennt das ja - wurde erst einmal ausgetauscht, was jeder gemacht hatte. Die Eindrücke waren durchweg positiv. Das einzige Manko war, dass wir alle liebend gern noch mehr Zeit in der Hauptstadt verbracht hätten. Da wir alle mehr als 20.000 Schritte gegangen waren, war es auf der Rückfahrt dementsprechend ruhig. Wieder in unserer Unterkunft angekommen, mussten wir schon anfangen, unsere Koffer zu packen, da es am nächsten Morgen zurück in die Heimat ging.

Rückblickend war diese Klassenfahrt, die auch unsere Abschlussfahrt war, ein schönes Erlebnis für alle. Es wurden eine Menge Fotos gemacht, die man sich bestimmt noch in ein paar Jahren mit einem Lächeln im Gesicht ansehen kann. Ein gelungener Abschluss nach (meist) drei Jahren Bachstraße!

Text: Francis Dichmann, WG13b

Fotos: Alexander Schetter, WG13a

Letzter Schultag der Oberstufe des Wirtschaftsgymnasiums

Voller Einsatz beim Karaokewettbewerb!
Herr Dönges erklimmt die Barrikade.
Alle sind Gewinner.
Herr Pistek ist Sieger der Herzen im Wettessen.
Frau Muser ergreift das Mikrofon.
Ein wenig die wärmende Sonne genießen.

Bei strahlend blauem Himmel besuchten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 13 das Berufskolleg Bachstraße zum vorerst letzten Mal. Lehrerinnen und Lehrer, die an diesem Morgen dem üblichen Schulalltag nachgehen wollten, hatten ihre Rechnung jedoch ohne die angehenden Abiturientinnen und Abiturienten gemacht, denn diese hatten ganz andere Pläne.

Eine völlig barrikadierte Treppe zum Gebäudeeingang machte es unmöglich, das Schulgebäude zu betreten; an Unterricht war nicht zu denken.

Anstatt sich mit Sachtextinterpretationen, Auswertungen von Excel-Tabellen und Algebra zu beschäftigen, forderten heute die Schülerinnen und Schüler ihre Lehrerinnen und Lehrer in Disziplinen wie Bobby-Car-Racing, Schaumküssewettessen und Eiskratzen heraus.

Ein gelungener Abschluss einer abwechslungsreichen Schulzeit!

Berlin 2015 - die Hauptstadt gestern und heute

Die WG15 in Berlin.

Dieses Jahr ging es für die jungen Schülerinnen und Schüler des Wirtschaftsgymnasiums des Berufskollegs Bachstraße nach Berlin. Berlin, die deutsche Hauptstadt und eine Stadt mit großer historischer Bedeutung. Insgesamt fuhren über 50 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen WG15a und WG15b mit ihren Lehrkräften Frau Grabovac, Herrn Nöthen und Frau Unrath. 

Bereits um viertel vor sieben am Mittwoch Morgen, dem 11.11.2015, trafen sich alle, bereit in den Bus einzusteigen und Berlin zu erkunden. Das Thema der Klassenfahrt war: „Politik und gesellschaftliches Leben in der Hauptstadt gestern und heute“.

Am Donnerstag ging es richtig los. Unser erster Termin war das Dokumentationszentrum „Topographie des Terrors“, welches über die Einflüsse der Gestapo während der NS-Zeit informiert. Unser nächster Programmpunkt war ein Gespräch mit dem Düsseldorfer Bundestagsabgeordneten Thomas Jarzombek, welcher im Deutschen Bundestag stattfand. Es war ein sehr wichtiger Termin, da wir die Möglichkeit hatten, unsere persönlichen Fragen zu unseren politischen Interessen zu stellen und darüber ins Gespräch zu kommen. Für viele zum ersten Mal.

Zum Abschluss des Tages unternahmen wir einen Stadtrundgang, der uns zu den historisch wichtigen Punkten Berlins brachte und uns  Ereignisse der Zeit vor Augen führte.

Unser erster Termin am Freitag war eine Führung von ehemaligen Inhaftierten durch das ehemalige Stasi-Untersuchungsgefängnis Hohenschönhausen. Sie erzählten uns, wie die Inhaftierung für sie und andere politische Gegner der DDR verlaufen ist und unter welchen menschenunwürdigen Bedingungen sie jahrelang leben mussten. Im Anschluss besuchten wir die Gedenkstätte Deutscher Widerstand, wo u.a. die Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ thematisiert wurde. Zum Abschluss des Abends durften wir auf eigene Faust vom Potsdamer Platz aus Berlin erkunden.

Am Samstag Morgen war unser letzter Termin auf unserer Studienfahrt in Berlin: ein Vortrag an der Gedenkstätte Berliner Mauer zur deutschen Teilung. Danach ging es für uns auf die Heimreise.

Die Studienfahrt wurde von der Europäischen Akademie Nordrhein-Westfalen organisiert und uns wurden als Begleiter Cornelius Bracht und Wolfgang Pleyer von der Europäischen Akademie e.V. zur Seite gestellt.

Alles in allem war es eine sehr interessante Studienfahrt. Es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht. Am schönsten war es, dass wir Schülerinnen und Schüler uns untereinander besser kennen lernen konnten.

Von Kyle Keusen und Franziska Müller aus der WG15.

 

Unter der Glaskuppel des Reichstages.
Stadtrundgang durch die Hauptstadt.
Kurz die Aussicht geniessen.
Holocaust-Denkmal

Rückblick: Infotag am Berufskolleg Bachstraße

Herzlich Willkommen!
Frau Möller beantwortet alle Fragen zur Höheren Handelsschule
Herr Dönges bei der Beratung
Für das leibliche Wohl war natürlich auch gesorgt!

Am 7. November fand der erste Infotag des Wirtschaftsgymnasiums, der Höheren Handelsschule und der Handelsschule statt. Interessenten konnten sich über das Bildungsangebot am Berufskolleg Bachstraße beraten lassen, die Schule besichtigen oder Gespräche mit Lernenden und Lehrenden unserer Schule führen.

Der Infotag wurde von der WG 14b aus dem Wirtschaftsgymnasium begleitet. Vielen Dank an unsere Schülerinnen und Schüler für die gute Arbeit!

Schnuppertag der Höheren Handelsschule und des Wirtschaftsgymnasiums

Frau Grabovac berät bei der Unternehmensgründung
"Jungunternehmer" bei der Arbeit
Höhere Handelsschule oder Wirtschaftsgymnasium?
Schülerinnen und Schüler berichten aus dem Schulalltag

Am 23.10.2015 bot sich Interessentinnen und Interessenten für die Höhere Handelsschule und das Wirtschaftsgymnasium die Möglichkeit, unsere Schule näher kennenzulernen. Nach einer allgemeinen Einführung hinsichtlich der Besonderheiten des Berufskolleg Bachstraße konnten die 25 Realschülerinnen und -schüler ihren eigenen Unternehmergedanken im Rahmen der Unterrichtsstunde „Wie gründe ich mein eigenes Unternehmen?“ freien Lauf lassen. Neben kreativen Ideen wurden auch rechtliche Voraussetzungen und Firmengrundsätze diskutiert.

Im Anschluss bot sich den Interessentinnen und Interessenten die Möglichkeit des Austauschs mit Schülerinnen und Schülern der aktuellen Unterstufe des Wirtschaftsgymnasiums. Hierbei handelte es sich um einige „alte Bekannte“, was zu einer freudigen und entspannten Atmosphäre beitrug. Der Schnuppertag endete mit einem kleinen Rundgang durch die Gebäude.

Hast auch Du Interesse an der Höheren Handelschule oder am Wirtschaftsgymnasium? Der nächste Schnuppertag findet am 04.12.2015 statt. Information und Anmeldung unter: info@berufskolleg-bachstrasse.de

 

Sportfest des Wirtschaftsgymnasiums

Zufriedene ´Gesichter
Organisation ist alles
Absolute Ballkontrolle
Voller Einsatz beim Beachvolleyball
Los geht es!
Schülerinnen und Schüler des Wirtschaftsgymnasiums

Am 15.09.2015 fand in der ALMA-Sporthalle in Oberkassel das diesjährige Sportfest des Wirtschaftsgymnasiums am Berufskolleg Bachstraße statt.

Organisiert und veranstaltet wurde es von der Jahrgangsstufe 13 mit der Unterstützung von Frau Frank.

Nachdem alle sechs Klassen pünktlich um 9:00 Uhr erschienen, wurden wir herzlich von unseren Lehrerinnen und Lehrern und unserem Bereichsleiter Herr Schmidt begrüßt.

Anschließend wurden wir nach unseren zuvor gewählten Sportarten eingeteilt. Zur Auswahl standen Volleyball und Badminton.

Um 9:30 Uhr begann die Gruppenphase, in der die eingeteilten Schülerinnen und Schüler auf sieben Feldern mit jeweils vier Spielern pro Mannschaft das Tunier eröffneten. Es machte sich schnell bemerkbar, welche Teams den Einzug ins Finale schaffen würden. Pro Gruppe konnten nämlich jeweils 3 Teams weiterkommen.

Die Teams wurden sowohl nach Klassen als auch nach Stufen gebildet, weshalb sich eine sehr angenehme Atmosphäre ergab und die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit hatten, sich besser kennen zu lernen.

Nach einigen Pausen und spannenden Duellen gaben gegen 12:00 Uhr Herr Schmidt und Herr Dönges die Sieger des diesjährigen Sportfests bekannt.

Den ersten Platz beim Badminton belegten Tim Kirchner und Luca Schütte. Auf dem ersten Platz beim Volleyball standen Arzum Kural, Roskana Phung, Arif Simsek, Adrian Jesic und Philipp Turken. Auch Zweit- und Drittplatzierte erhielten ebenso wie die Erstplatzierten eine Urkunde.

Nach der Siegerehrung stärkten sich alle gemeinsam bei einem leckeren Pasta- und Salatbuffet des Hauses.

Aufgrund der guten Stimmung und des positiven Feedbacks kann man sagen, dass es ein rundum gelungener Vormittag war.

Alissa Engel,WG15a

 

 

"Wir fragen Frau Zeh." - WG13 a im E-Mail-Austausch mit berühmter Romanautorin

Der Grundkurs Deutsch der WG13a

Als Batuhan wissen wollte, wieso Moritz eigentlich Philosophie studieren dürfe, wo doch ein solches Studium das freie Denken fördere, fiel mir als Antwort nur ein: "Wir fragen Frau Zeh.“

So viel zum Verständnis: Der Grundkurs Deutsch der WG 13 a liest zurzeit Juli Zehs "Corpus Delicti“ für das Abitur. Es geht um eine zukünftige Welt, in der Gesundheit zum obersten Gebot ernannt wird. Der Staat überwacht die Bürger, damit sie ihr gesamtes Denken und Handeln auf den Erhalt und die Förderung der Gesundheit fokussieren. Andersdenkenden - "Methodenfeinden“- drohen im Extremfall Folter oder Tod. Der Bruder der Protagonistin, Moritz, ein Systemgegner, hat in der Vergangenheit Philosophie studiert.

Dieser scheinbare Widerspruch, in einem Überwachungsstaat ein Studium zu verfolgen, das subversive Gedankengänge möglicher Regimegegner befeuert, ließ die Schülerinnen und Schüler einen Brief an die Autorin schreiben.

Frau Zeh, promovierte Juristin und mit zahlreichen Literaturpreisen bedachte Autorin, hat diesen Brief persönlich und ausführlich beantwortet – das freut uns außerordentlich; Schriftsteller dieser Güteklasse sind häufig nichts anderes als sehr beschäftigt. Wie schön, dass es Ausnahmen gibt.

U. Schönenberg

Sommerlicher Start ins neue Schuljahr

Sommerfest des Wirtschaftsgymnasiums 2015

Trotz 30 Grad schmeckte die Wurst und die Stimmung war hervorragend

Am 12. August 2015 feierten die Wirtschaftsgymnasiasten ein Sommerfest auf der Suitbertusstraße, um die neuen Schülerinnen und Schüler zu begrüßen. Diese hatten die Möglichkeit, ihre zukünftigen Lehrerinnen und Lehrer, Mitschüler sowie Tutoren kennenzulernen.

Um die Stimmung zwischen den Schülern und Lehrern zu lockern, gab es leckere Grillwürstchen, kalte Getränke sowie die passende Musik. Die angehenden Abiturienten tauschten sich untereinander aus und konnten neue Kontakte knüpfen.

Einige von ihnen sagten, dass dieses Sommerfest eine tolle Gelegenheit war, um sich ein Bild von unserem Berufskolleg und dessen Schülern zu machen. Es wurde herzlich gelacht, viel gequatscht, ordentlich gegessen und alle hatten ihren Spaß.

Anita Borchers, WG14b

RentABIlität - jetzt kommt die Gewinnausschüttung

Unsere Abiturienten 2015
Die Abiturienten danken ihren Klassenlehrerinnen
Joana Gladyszewski bei ihrer Rede
Alexander Stojanovic erhält die Bestenehrung

Unter dem Motto "Rentabilität- jetzt kommt die Gewinnausschüttung" fand am Freitag, den 26. Juni, die traditionelle Verabschiedung der Absolventinnen und Absolventen des Wirtschaftsgymnasiums statt. In der Aula fanden sich natürlich die Abiturientinnen und Abiturienten und deren Familien und Freunde sowie Lehrerinnen und Lehrer zusammen, um die Übergabe der Zeugnisse in einem festlichen Rahmen zu feiern. Annika Thater und Mehmet Dimirci führten die Anwesenden durch den abwechslungsreichen Abend, der mit einer Diashow eingeleitet wurde. Neben Reden der Klassenlehrerinnen Frau Muser und Frau Unrath sowie Danksagungen der Absolventinnen und Absolventen an die Kurslehrer begeisterte insbesondere die bewegende Ansprache der Stufensprecherin Joana Gladyszewski.

Im Rahmen der Zeugnisvergabe durfte natürlich auch die traditionelle Bestenehrung nicht fehlen. Aleksandar Stojanovic nutzte die Gelegenheit, um im Namen aller Abiturienten auch der Leitung des Wirtschaftsgymnasiums, Herrn Schmidt und Herrn Dönges, zu danken.

Nach einem Sektempfang vor der Aula begab sich die Festgemeinschaft in ein, von den Abiturientinnen und Abiturienten, ausgewähltes Lokal in Düsseldorf-Düsseltal. Neben dem Genuss des hervorragenden Buffets bot sich insbesondere die Möglichkeit, in entspannter Atmosphäre Gespräche über die vergangenen drei Jahre, aber natürlich auch über Zukunftspläne und -wünsche zu führen und später dann vielleicht auch das Tanzbein zu schwingen.

Uni - wir kommen!

Willkommen an der Heinrich-Heine-Universität!
...auf ihren Stundenplan.
Francis "studiert" ihren Plan.
Patryk und Arif sind sehr gespannt...
Und so sieht er aus!
Sicherlich eine interessante Woche!

Am Montag, den 22. Juni, startete pünktlich um 08:30 Uhr die Auftaktveranstaltung zum zweiten Teil des „Dualen Praktikums“ für unsere Schülerinnen und Schüler des Wirtschaftsgymnasiums, organisiert durch die Düsseldorfer Unternehmerschaft.

Die „Studierenden“ hatten sich hierfür im Neubau des Studierenden-Service-Centers eingefunden und wurden über die anstehenden Veranstaltungen informiert. So können sie in fünf Tagen verschiedenste Veranstaltungen wie Vorlesungen und Seminare aus allen Fachbereichen (BWL, Jura, Anglistik etc.) besuchen und sich in das Studentenleben einfühlen.

In der ersten Woche hatten die Lernenden bereits die Möglichkeit, Veranstaltungen der Fachhochschule zu besuchen und/oder ein Praktikum im kaufmännischen Bereich zu absolvieren.

Zusammen mit den Düsseldorfer Tagen zur Berufsorientierung, Infoveranstaltungen verschiedener Unternehmen in unserer Schule, Unterrichtsmodulen zur Berufsorientierung sowie der internen Berufsberatung der Agentur für Arbeit bildet das „Duale Praktikum“ in der Jahrgangsstufe 12 unser anspruchsvolles Konzept zur Berufsorientierung.

„Sicherlich für alle ein sehr sinnvoller Einblick in das, was uns nach dem Abi erwarten kann“, meint Francis Dichmann, Schülerin der WG13b.

(WG-Team)

Zu Besuch bei Goethe

Der Leistungskurs Deutsch der WG 13a/b besucht das Goethemuseum

„Vom Eise befreit sind Strom und Bäche/Durch des Frühlings holden, belebenden Blick...“, so dichtete Johann Wolfgang von Goethe in seinem berühmten „Osterspaziergang“ aus dem Drama „Faust“.

Auf dessen Spuren wandelte der Deutsch LK WG13a/b zum Abschluss einer Unterrichtsreihe zu dem berühmten Theaterstück und besuchte kurz vor den Osterferien das Goethe-Museum im Schloss Jägerhof an der Jacobistraße am Düsseldorfer Hofgarten.

In den schönen historischen Ausstellungsräumen gab es über unseren Dichterfürsten einiges zu sehen und zu erfahren. Locker und schülergerecht führte Museumspädagogin Dr. Silke Hoffmann durch die Sammlung, die aus wertvollen Exponaten, wie z.B. seltenen Porzellantassen mit Werther-Motiven, einer Locke des Dichters und Handschriften sowie Erstausgaben und Bildern besteht.

Neben Infos über Goethes frühen Ruhm, dessen Roman über „die Leiden des jungen Werther“ im 18. Jahrhundert je nach Sichtweise ein „Skandal“ oder „Kult“ war, erfuhr man auch Details über die Einflüsse, die Goethe in seinem „Faust“ verarbeitete. Doch auch ein paar amüsante Geschichten gab es zu hören: Goethe war zum Beispiel durchaus eitel. So favorisierte er eine Büste seiner selbst, die geglättete Gesichtszüge aufwies, und nicht jene mit den Aknenarben.

Anhand eines Modells von Goethes Domizil am Frauenplan in Weimar konnte man sich einen Einblick in die häuslichen Verhältnisse des Dichters verschaffen. Als „Angestellter“ des Herzogs und berühmtester Schriftsteller Deutschlands kannte Goethe im Gegensatz zu vielen schreibenden Kollegen im 19. Jahrhundert keine Geldsorgen und lebte daher zusammen mit seiner Frau Christiane recht feudal: mit vielen Zimmern und einer riesigen Bibliothek im Haus – allerdings ohne Toiletten.

Fazit: eine gelungene Exkursion, bei der man viel lernte. So sahen es auch die Schülerinnen und Schüler.

M. Wangler-Schmid

Die Deutsche SchülerAkademie – ein wahres Abenteuer

Joana Gladyszewski aus der WG12a war in diesem Jahr bei der DSA

Als mich meine Lehrerin fragte, ob ich gerne an der Deutschen SchülerAkademie teilnehmen würde, wusste ich anfangs gar nicht, was das ist. Nachdem mir erklärt wurde, dass es ein Förderungsprogramm für leistungsstarke und motivierte Schülerinnen und Schüler sei, war ich hellauf begeistert und fühlte mich geehrt, dass ich ausgesucht wurde.

Nach dem Bewerbungsverfahren und der Wahl der für mich ansprechendsten Kurse bekam ich im frühen Sommer die Zusage für meine erste Wahl! „Alles was (Zivil)Recht ist! Von A wie Anspruch bis Z wie Zubehör - ein Einblick ins bürgerliche Recht“ - ja, ein sehr langer Name. Ich wählte diesen Kurs, da ich gerne Jura studieren möchte und dieser Kurs einen sehr guten Einblick in Teile des Jurastudiums bot.

Am 17. Juli 2014 ging es dann los in Richtung Rostock, wo ein kleines Abenteuer auf mich wartete. Die folgenden 15 Tage verflogen schneller, als es einem lieb war.

Der Tagesplan war immer sehr straff. 8 Uhr Frühstück und um 8:30 Uhr Plenum. Dort versammelten sich alle 109 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie Lehrkräfte der Akademie und besprachen den Tagesplan. Um 9 Uhr ging es dann in die Kurse, dort arbeiteten wir meistens bis zur Mittagspause um 12:15 Uhr durch. Manchmal gab es aber auch um 10:30 Uhr schon Kuchen. Um 14 Uhr begann der Chor und um 16:30 Uhr ging es dann mit der Kursarbeit weiter. Nach dem Abendessen um 18:30 Uhr hatten wir alle frei.

Der Kurs legte seinen Fokus auf die Arbeit mit dem BGB und die fachgerechte Verwendung und Auslegung der Paragraphen. Wir lernten grundlegend, wie ein Jurist arbeitet und seine Fälle bearbeitet. So durften wir auch selbst Fälle bearbeiten und ausknobeln. Oftmals waren unsere Gutachten sogar sehr nah an der Realität, also so wie ein Anwalt diese bewerten würde. Unsere Kursleiter waren Anwälte oder Notare.

Die freie Zeit abends und mittags konnte man mit kursübergreifenden Aktionen füllen, welche die Teilnehmer selbst anboten, von Tanzen und Musizieren bis hin zum gemeinsamen Mittagsschlaf auf der Wiese gab es alles.

Der Schlaf kam natürlich deutlich zu kurz, aber das bereute man nicht. Alle verbrachten die Zeit lieber gemeinsam. Egal ob am Lagerfeuer mit Stockbrot und Musik, bei der alle mitmachten, dem gemeinsamen Plündern der Küche mitten in der Nacht oder Spielrunden „Werwolf“ oder „SET“.

Was die Zeit auf der Akademie zu einem Abenteuer machte, waren die Menschen. Man war dort allein unter 100 anderen, die selbst keinen kannten. Jedoch lernte man sich schnell kennen und schloss Freundschaften, die auch nach der Akademie gepflegt werden sollen. Neben den uns vermittelten Inhalten der Akademie bin ich am dankbarsten dafür, dass ich diese Menschen kennen gelernt habe. Ohne meinen Aufenthalt hier hätte ich niemals einen davon kennen gelernt, was sehr schade gewesen wäre. Doch durch die Akademie lernte ich diese Menschen kennen. Denn die Deutsche SchülerAkademie ist nur das, was wir daraus machen. Wir machten daraus ein Abenteuer.

Ich bedanke mich herzlich bei meinen Lehrerinnen und Lehrern und meiner Bildungsgangleitung für diese einzigartige Möglichkeit.

Joana Gladyszewski, WG12a

Neue Wirtschaftsgymnasiasten feierlich begrüßt

Am Montag, den 30. Juni 2014 wurden die neuen Schülerinnen und Schüler unseres Wirtschaftsgymnasiums begrüßt, die ab dem Schuljahr 2014/2015 die neue Unterstufe WG14 bilden werden.

Im Rahmen des ersten „Welcome Days“ hatten die vier aktuellen Klassen der WG12 und WG13 eifrig Kuchen und Waffeln gebacken, so dass für das leibliche Wohl gesorgt war. Nach den üblichen Einschulungsaktivitäten konnten sich „die Neuen“ erst einmal stärken, bevor sie die neue Umgebung auf der Schulrallye erkundeten. Anschließend hatte Joana Gladyszewski aus der WG12a noch einige Spiele parat, mit denen man sich auf lustige Art und Weise kennen lernen konnte.

In den Pausen sorgten Vanessa Motzkus, Victoria Sene Rios und Isabell Wintzen aus der WG12b mit ihren tollen Stimmen für geniale Gesangseinlagen. Die neuen Schülerinnen und Schüler fühlten sich gleich wohl und sehr willkommen an unserem Wirtschaftsgymnasium.

(WG-Team)

Der "Welcome Day" am Wirtschaftsgymnasium...
...bei lustigen Spielen zum Kennenlernen...
...sympathische Waffelbäcker/innen...
Also: gute Stimmung pur und...
...bedeutete gute Laune...
...und Mitmachen,...
...versorgten neue und "alte" Schüler.
...hinreißender Gesang unseres neuen WG-Trios!

Verleihung der Abiturzeugnisse 2013

Im Juni fand die jährliche Verleihung der Abiturzeugnisse und Bestenauszeichnung statt. Unsere Abiturientinnen und Abiturienten, deren Familien sowie Lehrerinnen und Lehrer kamen zu diesem festlichen Anlass in der Aula zusammen...mehr.

Die Abiturientinnen und Abiturienten 2013.

Wirtschaftsgymnasium - das andere Abitur?

Lars und Laura nach dem mündlichen Abitur.

„Was das Wirtschaftsgymnasium bietet, ist vielen nicht bekannt. Auch hier erlangt man die Allgemeine Hochschulreife. Und darüber hinaus wird man durch berufsorientierte Fächer noch fit für den Weg in den zukünftigen Beruf gemacht“, erläutert Herr Schmidt, Bereichsleiter des Wirtschafsgymnasiums.

Für Laura, die in diesem Jahr das Abitur am Berufskolleg Bachstraße absolviert hat, waren diese Aspekte entscheidend.  Sie wechselte nach der 9. Klasse von einem allgemeinbildenden Gymnasium auf das Berufskolleg, da sie sich für den wirtschaftlichen Bereich und auch für Spanisch interessierte. „Fächer wie BWL und VWL helfen auch im Leben weiter und nicht nur im Beruf“, meint Laura, die im Sommer eine Ausbildung zur Handelsfachwirtin bei P&C begonnen hat. Sie möchte erst einmal das Berufsleben kennenlernen und dann vielleicht später noch studieren. 

Als sie die Schulform wechselte, hätten sich viele ihrer Mitschülerinnen und -schüler gewundert, weil sie geglaubt hätten, dass man an einem Berufskolleg nur das Fachabi machen könne.  Laura ist sehr zufrieden mit ihrer Entscheidung. Einen weiteren Vorteil sieht sie im Unterricht im Klassenverband.  Das sei besser als immer mit verschiedenen Leuten im Kurs zu sein.

Auch Lars wechselte von einem allgemeinbildenden Gymnasium nach der 9. Klasse auf das Berufskolleg Bachstraße. Ausschlaggebend war nicht nur seine Mutter, die ihm schon in der 5. Klasse diese Schulform ans Herz gelegt hatte, sondern auch die Wahl der Leistungskurse.  An seinem ehemaligen Gymnasium gefiel ihm die Kombinationsmöglichkeit nicht.  Der Mathe-Leistungskurs in Kombination mit einem anderen für ihn interessanten Fach - Finanzen interessierten ihn schon immer - führte ihn dann ans Berufskolleg Bachstraße.

Er ist überzeugt von seiner Entscheidung: „Meine Freunde am Gymnasium haben im Leistungskurs Sozialwissenschaften. Die lernen aber immer nur Teile. Die können mir was erzählen von der Angebotsfunktion, von der Nachfragefunktion, aber die vertiefen das Thema nicht. Die haben es nur einmal kurz im Unterricht und wir behandeln das im VWL-Unterricht ein ganzes Jahr. Hier am Wirtschaftsgymnasium gibt es eine klare wirtschaftliche Ausrichtung. Ich habe zum Beispiel jetzt in VWL gelernt, was eine Produzenten- und Konsumentenrente ist, und in Mathe muss ich genau das in einer Klausur anwenden. Das ist cool. Man hat ein Ziel in allen Fächern. Selbst die Sprachen und Gesellschaftslehre beziehen sich auf die Wirtschaft. Das finde ich super. Wenn man sich dafür interessiert, dann hat man in jedem Fach Spaß. Und außerdem sind die Lehrer super.“ Wie es für ihn weitergeht, weiß er schon. Im Sommer beginnt er in Frankfurt ein duales Studium in einer Bank.

Das ist die Antwort auf die Eingangsfrage: Abitur am Wirtschaftsgymnasium heißt Allgemeine Hochschulreife mit einem anderen Schwerpunkt – ein beruflich qualifizierendes Abitur.

Schüler des Wirtschaftsgymnasiums bei Deutscher SchülerAkademie

Auch in diesem Sommer hatte ein Schüler unseres Wirtschaftsgymnasiums wieder die Möglichkeit zur Teilnahme an der SchülerAkademie. Christophe Kaucke berichtet im Folgenden von seinen Erfahrungen.

 

Deutsche SchülerAkademie in Rostock - Erfahrungsbericht

 „Christophe, wenn Sie möchten, würde unser Wirtschaftsgymnasium Sie gerne für die Deutsche SchülerAkademie vorschlagen.“

„Danke. Freut mich. Aber was ist diese sogenannte Deutsche SchülerAkademie (DSA)?", fragte ich mich. Die Antwort folgte prompt: „Es handelt sich dabei um ein außerschulisches Förderprogramm des Bundes und der Länder für besonders motivierte und begabte Oberstufenschüler.“

Jedes Jahr finden 22 solcher Akademien in ganz Deutschland zu allen möglichen wissenschaftlichen Themen statt. „Eine Art Ferienlager für Streber“, so umschreiben es einige Zeitungen, es sei „das“ Programm in Deutschland für Begabtenförderung. Da war ich auf jeden Fall schon mal deplatziert. Meine Noten stimmen zwar, aber begabt – also bitte nein!

Nichtsdestotrotz, ich willigte ein. Etwas Selbstüberschätzung kann manchmal auch nicht schaden.

Teilnehmer der DSA war ich jetzt aber noch lange nicht, in der Regel werden 40-50 % abgelehnt. Erst einmal wurde daher eine Art Bewerbungsmappe mit meinem Zeugnis, Lebenslauf und einem Empfehlungsschreiben der Schule erstellt. Kurz darauf traf dann ein 100-seitiger Prospekt bei mir mit allen möglichen Kursen zu allen möglichen wissenschaftlichen Themen ein. Ich entschied mich für einen Kurs zum Thema Journalismus mit dem Schwerpunkt „Die Reportage“. Warum dieser Kurs? Ich engagiere mich neben der Schule stark in der Politik und Journalismus kann Politik - mitunter entscheidend - beeinflussen. Mir ging es daher darum, Journalismus besser zu begreifen und Themen mal aus einer anderen Perspektive als der, die ich durch die Politik kenne, zu betrachten.

Zwei Monate herrschte dann erst einmal Funkstille zwischen der DSA und meinem Briefkasten. Irgendwann traf trotzdem der entscheidende, gefühlte 1,5-Kilo-schwere Briefumschlag ein, mitsamt einem dicken Stapel Papier zum Durcharbeiten und einer Zusage meiner Erstwahl! Dass ich mich gefreut habe, brauche ich wohl nicht zu erwähnen. Gut zwei Monate später saß ich im Zug nach Rostock auf dem Weg zur Akademie. Die Tage vergingen wie im Flug. Um 8.00 Uhr Frühstück, 9.00 Uhr Plenum, ab 9.30 Uhr Kursarbeit, 12.15 Uhr Mittagessen, ab 14.00 kursübergreifende Angebote, wie Diskussionsgruppen, Sport, usw., um 16.00 Uhr wieder Kurs, 18.15 Uhr Abendessen und ab 19.30 wieder kursübergreifende Angebote. Chronischer Schlafmangel wurde während dieser Tage zur Normalität. Oft diskutierte man oder arbeitete noch für die Kurse bis spät in die Nacht. Und das 15 Tage lang.

In meinem Kurs ging es vor allem um Perspektivwechsel und die Frage, wo man ein interessantes Thema findet und wie man es erzählt. Daneben erfolgte natürlich auch "wissenschaftliche Grundlagenarbeit" und "Schreibstil". Meine Kursleiter kennen sich in dieser Materie aus, sie schreiben u. a. für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ und „Die Zeit“. Ziel des Kurses war es, am Ende eine komplette Reportage über ein selbst gewähltes Thema zu verfassen. Geschrieben habe ich über die Integration von Vietnamesen in Deutschland. Die Reportage befindet sich am Ende dieses Berichtes.

Insgesamt eine wirklich tolle Erfahrung, weil man selten die Möglichkeit bekommt, seinen Horizont so zu erweitern und mit Menschen in Kontakt zu kommen, an denen man sonst vorbeigegangen wäre und deren Geschichte man (leider!) nie gehört hätte. Ganz herzlichen Dank daher an die Schul- und Bildungsgangleitung des Berufskollegs Bachstraße für die Empfehlung und die Unterstützung.

Christophe Kaucke, Wgym09a

Du_sprichst_aber_gut_deutsch.pdf

Download von Christophes Reportage "Du sprichst aber gut deutsch!"


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