Comenius-Projekt

- Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung [Mitteilung] trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.
Zweites Projekttreffen in Greenwich (London), Großbritannien
Das zweite Treffen des Comenius-Projekts "Museen – Erziehung und moderne Gesellschaft" fand vom 16.03. – 21.03.2010 in Greenwich, einem Stadtteil von London statt. An diesem Treffen konnten erstmals auch Schülerinnen und Schüler der verschiedenen Länder teilnehmen.
An der Fahrt nahmen dieses Mal der Comenius-Projektkoordinator Herr Rasche, Gesellschaftslehre- und Englischlehrer Herr Nöthen sowie die beiden Schülerinnen Jessica Schaber und Petra Ujvari aus dem Wirtschaftsgymnasium teil.
Bereits am Tag der Ankunft lernten wir die griechischen Kolleginnen und Kollegen aus Trikala, die lettischen Kolleginnen und Schülerinnen aus Riga, die italienischen Kolleginnen und Kollegen mit Schülerinnen und Schülern aus Grottaminarda sowie die gastgebenden Kolleginnen und Kollegen aus Greenwich, London, kennen.
Am darauf folgenden Tag durften wir die Partnerschule "Shooters Hill Post 16 Campus" in Greenwich besuchen und im Rahmen einer umfangreichen Besichtigung erkunden. Das Besondere dieser praxis-orientierten Schule mit schuleigenen Einrichtungen wie Friseursalon, Restaurant und Fotostudio, die von den Schülern selbst betrieben werden, ist die völlige Integration benachteiligter Schülerinnen und Schüler in den Schulalltag. Darüber hinaus bietet die Schule vielfältige weitere Möglichkeiten, insbesondere sportliche Aktivitäten auf dem Basketballplatz oder im eigenen Schwimmbad.
Ein Tag war sodann dem Besuch des Parks von Greenwich und der drei dort gelegenen Museen, die die UNESCO 1997 gemeinsam mit dem Park zum Weltkulturerbe ernannt hat, gewidmet.
Zunächst besuchte die gesamte Gruppe das National Maritime Museum, das weltgrößte Museum der See- und Schifffahrtsgeschichte, wo man u. a. die Original-Uniform, die Lord Nelson in der Schlacht von Trafalgar getragen hatte, sehen kann.
Von dort aus begaben wir uns in das benachbarte Queen´s House, in dem neben anderen Kunstschätzen Originalgemälde von König James I und seiner Frau, Königin Anne von Dänemark, beherbergt sind.
Das Dritte der im Park befindlichen Museen, das wir schließlich besuchten, ist das Royal Observatory Planetarium, eine Sternwarte zur Beobachtung realer Himmelskörper mit weiteren angeschlossenen Räumlichkeiten, in denen u. a. eine simulierte Reise durch den Sternenhimmel unternommen werden kann. Zu den bemerkenswertesten Ausstellungsstücken zählt das berühmte Längenchronometer H4 von John Harrison. Die Planetarium-Show "Secrets of the Sun" bot uns einen eindrucksvollen Blick auf die Sonne und erläuterte deren wichtige Rolle in unserem Sonnensystem. Auf dem Gelände verläuft zudem die Grenze zwischen der westlichen und östlichen Hemisphäre, die so genannte Meridianlinie, die mittels eines im Boden eingelassenen Messingstreifens markiert ist.
Zum Wochenende stellten die Vertreter der einzelnen Nationen die individuell ausgewählten Museen ihrer jeweiligen Heimatregionen vor und berichteten über deren Besuche, um sich anschließend über die zukünftigen Vorhaben und weiteren Projekte auszutauschen.
Wir schilderten unseren Besuch der Essener Zeche Zollverein, die auch als die "schönste Zeche der Welt" bekannt und heute als eines der imposantesten Industriedenkmäler und Zentrum der Kreativwirtschaft im Ruhrgebiet ebenfalls zum Weltkulturerbe ernannt ist. Deren Präsentation stieß auf großes Interesse bei allen Kolleginnen und Kollegen und bereitete allseits Vorfreude auf das kommende Treffen in Deutschland, das voraussichtlich im März 2011 bei uns in Düsseldorf stattfinden wird.
Neben den Programmpunkten bestand auch ausreichend Gelegenheit, die Metropole London mit ihren vielen Facetten kennen zu lernen und weitere der zahlreichen interessanten Museen der Stadt zu besuchen.
(Petra Ujvari, WGym9a)
Unser Comenius Projekt: "Museen – Erziehung und moderne Gesellschaft" ist gestartet
Erstes Projekttreffen in Trikala/Griechenland
Vom 8. November bis zum 12. November nahmen Frau Muser, GL-Lehrerin im Wirtschaftsgymnasium und Herr Rasche, EU-Beauftragter und Comenius-Projektkoordinator am ersten Projektreffen in Trikala/Griechenland teil.
Dort haben sie, neben den griechischen Kolleginnen und Kollegen, die das Projekt initiiert haben, auch Lehrerinnen und Lehrer aus London/Großbritannien, Riga/Lettland sowie Grottaminarda/Italien getroffen und die gemeinsame Projektarbeit geplant.
Die überaus gastfreundlichen griechischen Kolleginnen und Kollegen der „2.Epal“ (der Berufsschule) in Trikala hatten dieses erste Treffen vorbereitet. Neben einer ausführlichen Besichtigung der Partnerschule standen einige Arbeitstreffen auf dem Besuchsprogramm, um die kommende Arbeit an unserem Comenius-Projekt vorzubereiten. Außerdem haben sich alle Partnerschulen jeweils mit Hilfe einer Power-Point-Präsentation vorgestellt. Dabei erhielten alle am Projekt beteiligten Kolleginnen und Kollegen einen sehr interessanten Einblick in die verschiedenen Partnerschulen sowie deren spezielle Schwerpunkte und Besonderheiten. Die griechischen Kollegen hatten aber auch ein „kulinarisches“ und „touristisches“ Rahmenprogramm zusammengestellt. So wurden wir an jedem Abend mit anderen Köstlichkeiten aus der griechischen Küche verwöhnt und hatten alle Gelegenheit, uns besser kennen zu lernen. Außerdem gab es für uns eine Besichtigung von Trikala mit Besuch des historischen Uhrturms und des byzantinischen Burghügels sowie der Altstadt von Trikala (Varoussi). Der touristische Höhepunkt war allerdings sicherlich der Besuch der Meteora-Klöster am letzten Tag unseres Aufenthaltes. In einer unvergleichlichen Landschaft thronen zahlreiche Klöster auf fast senkrecht aufsteigenden Felsen und bieten dem Besucher atemberaubende Blicke in die Ebene und die Berge um Trikala. Da der Austausch zwischen allen Kolleginnen und Kollegen so gelungen war, haben wir uns bereits bei diesem ersten Projekttreffen vorgenommen, dass die Partnerschaft unserer Schulen möglichst über das geplante Comenius-Projekt hinaus Bestand haben soll.
Ziele unseres gemeinsamen Projektes
Ziel des Projektes bzw. der Comenius-Partnerschaft ist es, die Schüler für kulturelle und historische Hintergründe von Museen in ihrem eigenen Land zu sensibilisieren. Außerdem sollen sie durch die Projektarbeit internationale und interkulturelle Ähnlichkeiten und Unterschiede im Umgang mit Museumspräsentationen herausfinden.
Ein Schwerpunkt der Partnerschaft wird sein, Projektarbeiten mit unseren Schülern durchzuführen, die sich auf die Vorbereitung eines Museumsbesuches, den Museumsbesuch selbst, sowie die Nachbereitung eines Museumsbesuches beziehen. Unsere Schüler sollen sich aktiv an der Planung und Nachbereitung beteiligen.
Alle Beteiligten an der Comenius-Partnerschaft werden gemeinsam eine CD-ROM und ein gemeinsames Buch erstellen.
Die Projektsprache ist Englisch. Auf diese Weise werden sowohl die Lehrer als auch die Schüler ihre Englischkenntnisse automatisch während der Projektarbeit wieder auffrischen.
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